Emeklinin kurban kesebilmesi mümkün değil, emekli maaşının 20 bin liranın üzerinde olması gerekir
Arztbesuche: Gesundheitsprofessor fordert 15 Euro „Kontaktgebühr“ | Politik
08.06.2024 - Cumartesi 20:49
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Unser Gesundheitssystem ist am Limit – immer höhere Ausgaben belasten die Krankenkassen, die Beiträge steigen. Gleichzeitig fehlen tausende Ärzte, die Wartezimmer sind voll, die Termine für Kassenpatienten oft auf viele Wochen vergeben.
Jetzt schlägt der Gesundheitsökonom Christian Hagist (46, Professor an der renommierten Otto Beisheim School of Management in Vallendar) vor: Für jeden Arzttermin sollen Patienten 15 Euro zahlen, als „Kontaktgebühr“.
Prof. Hagist zu BILD: „Die Kontaktgebühr ist eine Pauschale von 15 Euro pro Fall, welche von Kassen-Versicherten bei Inanspruchnahme von ambulanten Arzt- und Zahnarztleistungen sowie bei Inanspruchnahme von Notfallambulanzen der Krankenhäuser fällig werden soll.“ Im Gegenzug würde dann die Eigenbeteiligung für Krankenhausaufenthalte wegfallen.
Der erhoffte Effekt? Die Gebühr würde die vergleichsweise hohe Zahl von Arztbesuchen hierzulande senken und den Kassen ein Plus von mindestens 15 Mrd. Euro pro Jahr bringen, so Hagist.
Die Summe aller gezahlten Kontaktgebühren sollte dem Vorschlag zufolge jährlich gedeckelt sein – bei maximal zwei Prozent des Bruttoeinkommens eines Patienten, für chronisch Kranke bei einem Prozent (gesetzliche „Belastungsgrenze“ für Zuzahlungen).
Beispiel: Hat ein Arbeitnehmer z.B. ein Einkommen von 2500 Euro brutto monatlich (30 000 Euro im Jahr), wäre seine Kontaktgebühr bei 600 Euro gedeckelt. Das entspricht theoretisch 40 Arztbesuchen im Jahr, die der Patient selbst zahlen müsste. Unter die Deckelung würden aber z. B. auch Arznei- und Verbandsmittel fallen, die zuzahlungspflichtig sind.
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