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CDU-Chef Friedrich Merz (68) bekommt in der Debatte um mögliche Bündnisse mit den Grünen weiter Gegenwind.
Jetzt meldet sich Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer als einer der innerparteilich wichtigsten Landesfürsten zu Wort – und rechnet so hart wie kein Zweiter mit der Öko-Partei ab.
Kretschmer zu BILD: „Die Grüne Partei ist gescheitert – und zwar an sich selbst. Eine grüne Regierungsbeteiligung hätte helfen sollen, den Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie zu versöhnen. Das Gegenteil ist passiert. Eine Regierungsbeteiligung der Grünen kommt für die CDU nicht mehr in Frage.“
Wie hält er’s mit den Grünen? CDU-Chef Friedrich Merz machte gestern im Autohaus Peter in Erfurt Wahlkampf
„Kein Schwarz-Grün nach der nächsten Wahl!“
Brisant: Kretschmer gibt damit CSU-Chef Markus Söder recht. Der Merz-Konkurrent im Kampf um die Kanzlerkandidatur hatte zuvor die schwarz-grünen Koalitionsträume zertrümmert und BILD gesagt: „Kein Schwarz-Grün nach der nächsten Wahl!“
Jetzt sagt es auch der erste prominente CDU-Mann in dieser Härte.
Söder und Kretschmer – die ein gutes Verhältnis zueinander pflegen – gehen damit bewusst auf Kontra-Kurs zum CDU-Vorsitzenden, der seit einigen Monaten um Annäherung an die Grünen bemüht ist und sich für den Fall eines Wahlsiegs alle Optionen offenhalten will.
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