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Hansa Rostock verliert vor irrer Kulisse bei Alemannia Aachen mit 1:2 und verpasst die Chance, den Abstand auf die Aufstiegsränge zu verkürzen.
FCH-Coach Daniel Brinkmann überrascht vor dem Anpfiff mit einer Änderung in der Startelf: King Manu ersetzt den erneut erkrankten Alexander Rossipal. Kapitän Franz Pfanne rückt für den gesperrten Marco Schuster auf die Sechser-Position. Auch Ryan Naderi, zuletzt in Top-Form, fehlt im Kader.
27.200 Zuschauer sorgen beim Flutlichtspiel um 19.30 Uhr für eine tolle Atmosphäre. Vor allem die Choreo der Aachener ist ein echter Hingucker. Leider gibt es auch unschöne Szenen: Im Gästebereich reißen Hansa-Anhänger Sitzschalen aus den Verankerungen.
Rostock übersteht die erste Hälfte ohne Gegentor. Aachen ist aggressiver und präsenter. Anton Heinz vergibt bereits in der 13. Minute eine gute Gelegenheit per Direktabnahme, Stürmer Haugen geht noch dazwischen. Nur drei Minuten später scheitert Heinz erneut aus kurzer Distanz. Hansa-Keeper Benjamin Uphoff ist mehrfach gefordert.
Ex-Rostocker Bahn schießt Aachen zum Sieg
Der Wiederanpfiff verzögert sich, weil die Aachener Fankurve etliche Pyrofackeln zündet. Am Spielgeschehen ändert sich wenig, Aachen bleibt die gefährlichere Mannschaft. Hansa-Abwehrchef Ahmet Gürleyen muss einen Steilpass von Florian Heister in höchster Not klären. In der 63. Minute fällt dann das überfällige 1:0 für die Alemannia: Niklas Castelle bringt die Gastgeber in Führung, die Hansa-Abwehr steht viel zu weit weg – Castelle hat keine Mühe, den Ball an Uphoff vorbeizuschieben.
Brinkmann reagiert und bringt Kinsombi sowie Jonjic für Haugen und Lebeau. Plötzlich schlägt Hansa zurück! Nach starker Vorarbeit von Kinsombi gleicht der ebenfalls eingewechselte Cedric Harenbrock in der 74. Minute zum 1:1 aus.
Doch Aachen hat das letzte Wort. In der 83. Minute bringt ausgerechnet der Ex-Rostocker Bentley Baxter Bahn die Alemannen per Hackentrick erneut in Führung. Rostock wirft in der Schlussphase alles nach vorn, doch die Brechstange hilft nicht.
Eine bittere Niederlage am Ende der englischen Woche – und eine, die im Aufstiegskampf noch wehtun könnte.
Beim WM-Titel: Völler mit der Andrich-Frisur
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