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Bayer Leverkusen: Irrer Name: Lukas Hradeckys Bruder spielt beim FC Kiffen | Sport

Bayer Leverkusen: Irrer Name: Lukas Hradeckys Bruder spielt beim FC Kiffen | Sport
Okundu
06 Haziran 2024 - 12:12

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Bayer-Torwart Lukas Hradecky (34) ist ganz sicher der bekannteste der Hradeckys.
Sein Bruder Tomas (31) spielt dafür beim Klub mit dem witzigsten Namen: FC Kiffen!

Ein Traditionsklub aus der finnischen Hauptstadt Helsinki, viermaliger Meister. Hradecky (85 Erstliga-Einsätze in Finnland) spielt beim finanziell abgestürzten Viertligisten beruflich bedingt nur noch in der zweiten Mannschaft.

Über die Bedeutung des Vereinsnamen auf Deutsch sagt Tomas Hradecky zu BILD: „Die kenne ich natürlich, das finde ich sehr lustig.“

Beim letzten Leverkusen-Heimspiel der Saison gegen Augsburg (2:1) besuchte er die BayArena sogar im Klub-Trikot, auf der Brust ein übergroßer Schriftzug „KIFFEN“. Hradecky sagt: „Ich habe gehofft, dass viele Leute das Trikot erkennen oder irgendwie reagieren. Viele haben gelacht, mir einen Daumen hoch gezeigt.“

Lukas (l.) und Tomas Hradecky (m.) nach dem letzten Saison-Spiel gegen Augsburg im Interview mit einem slowakischen Fernsehsender. Torwart Lukas trägt das Bayer-Meister-Shirt, Tomas das Kiffen-Traditions-Trikot

Lukas (l.) und Tomas Hradecky (m.) nach dem letzten Saison-Spiel gegen Augsburg im Interview mit einem slowakischen Fernsehsender. Torwart Lukas trägt das Bayer-Meister-Shirt, Tomas das Kiffen-Traditions-Trikot

Foto: Leon Potuzhek/ BILD

Wegen des Namens hat der Klub einen großen Online-Hype in Deutschland: 90 Prozent der Trikots werden nach Deutschland verkauft, um den 20. April (auf englisch 4/20, ein Cannabis-Codewort) hatte der Kiffen-Twitter-Account unglaubliche vier Millionen Views. Wegen „420“ bietet der Klub auch dreistellige Rückennummern an.

Der Vorsitzende des FC Kiffen Janne Wikman sagt zu BILD: „Wir hatten schon immer einige Deutsche Fans. Aber seit April haben wir auf einmal riesigen Zuwachs. Vier Millionen Views auf Twitter in nur einem Monat ist für einen finnischen Fußball-Klub unglaublich.
Jetzt, da kiffen in Deutschland legal ist, bekommt auch Kiffen große Aufmerksamkeit.
“

Dabei kommt die Übersetzung nicht bei allen gut an. Wikman erzählt: „Auch finnische Medien finden das natürlich interessant. Aber ein Journalist wollte sogar, dass wir uns umbenennen. Das konnten wir natürlich nicht verstehen.
Wir haben unseren Namen seit 116 Jahren. Warum sollten wir den jetzt ändern?“

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Teaser-Bild

Quelle: Hull City/ Instagram und Tiktok

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