Bayer Leverkusen: So war es wirklich bei der EM: Xhaka verletzte sich beim Elfer-Training | Sport

02.08.2024 - Cuma 19:51

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Wer Granit Xhaka (31) auf dem Platz in Donaueschingen sieht, der glaubt nicht, dass der Schweizer mit einer Verletzung in den Urlaub nach der EM gegangen war.

„Ich fühle mich fit, bin schmerzfrei und das ist das Wichtigste für mich“, sagt Leverkusens Mittelfeld-Stratege, der in der vergangenen Saison insgesamt 65 Spiele für Bayer 04 und seine Nationalmannschaft absolvierte.

Nach dem unglücklichen Viertelfinal-Aus der Schweizer gegen England (4:6 n.E.) am 6. Juli in Düsseldorf verriet Xhaka, dass er mit einem Faserriss gespielt hatte.

Im Bayer-Trainingslager gab Xhaka nun einen Einblick, wie das mit seiner Adduktoren-Verletzung wirklich war – es passierte nämlich schon vor dem Achtelfinale der Schweiz in Berlin gegen Italien (2:0).

Xhaka verletzte sich beim Elfer-Training

„Ich glaube, diese Verletzung habe ich mir drei Tage vor dem Italien-Spiel geholt, wir hatten Elfmeterschießen geübt“, sagt Xhaka, „und bei einer Aktion, bei einem langen Ball, habe ich etwas mehr gespürt gegen Italien.“

Eine MRT-Untersuchung bestätigte den Faserriss zwei Tage später. Das England-Spiel stand für den Rekord-Nationalspieler auf der Kippe. Aber Bayer war immer auf dem Stand der Dinge.

Granit Xhaka (M.) im Trainingszweikampf mit Francis Onyeka (2.v.r.)

Granit Xhaka (M.) im Trainingszweikampf mit Francis Onyeka (2.v.r.)

Foto: Bayer 04 Leverkusen via Getty Images<!-->

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Xhaka: „Ich habe erst mal ein Telefonat mit Leverkusen geführt, wie es aussieht – darf ich, darf ich nicht. Wir waren beide der Meinung: wenn es ein Meisterschaftsspiel gewesen wäre, hätte ich das Wochenende nicht spielen können. Wenn es ein Finalspiel gewesen wäre, was es für uns war, muss ich auf dem Platz stehen.“

Und die Schmerzen?

Xhaka: „Wenn es hätte sein müssen, einen langen Ball zu spielen oder zu schießen, hätte ich es gemacht. Weil ich in diesem Moment so viel Adrenalin und so viele Schmerztabletten hatte – ich habe in diesen 90 Minuten, genauer gesagt 120 Minuten, nichts gespürt. Mir ging es gut. Ich habe mir keinen Kopf gemacht, ob es geht oder nicht. Ich wollte auf dem Platz stehen und der Mannschaft helfen.“ Typisch für einen Kapitän und Führungsspieler wie Xhaka.

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