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Was für eine Kehrtwende! Nach einem Vier-Augen-Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande der Beisetzung von Papst Franziskus (†88) geht Donald Trump plötzlich auf Russland los!
Das Verhalten von Kreml-Chef Wladimir Putin (72) gebe ihm zu denken, schrieb Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Vielleicht wolle dieser den Krieg gar nicht beenden, sondern halte ihn, den US-Präsidenten, nur hin, und müsse daher anders behandelt werden.
Und auch aus dem Kreml kommen ganz neue Töne! Plötzlich heißt es, Putin sei zu direkten Verhandlungen mit der Ukraine ohne Vorbedingungen bereit. Am Freitag hatte sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff (68) mit Putin getroffen – die Gespräche seien nützlich und konstruktiv verlaufen, hieß es zunächst aus dem Kreml.
▶︎ Nun legte Putins Sprecher Dmitri Peskow nach. „Während des gestrigen Gesprächs mit Trumps Gesandtem Witkoff bekräftigte Wladimir Putin, dass die russische Seite bereit ist, den Verhandlungsprozess mit der Ukraine ohne Vorbedingungen wieder aufzunehmen.“
Trump: „Es sterben viel zu viele Menschen!!!“
Bislang hatte sich Russland zwar zu bilateralen Verhandlungen bereiterklärt, verlangte aber schon vorab Zugeständnisse der ukrainischen Seite. Offenbar reagiert er auf Druck des US-Präsidenten, der ihn deutlich für die Angriffe auf Kiew und Sumy scharf kritisierte.
US-Präsident Donald Trump (78) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) unterhalten sich – im Petersdom!
▶︎ Trump schrieb in seinem Posting wörtlich: „Es gibt keinen Grund dafür, dass Putin in den letzten Tagen Raketen auf zivile Gebiete, Städte und Dörfer abgefeuert hat. Es bringt mich dazu zu glauben, dass er vielleicht gar nicht aufhören will, sondern mich nur hinhält – und dass man anders mit ihm umgehen muss, etwa durch ‚Bankensanktionen‘ oder ‚sekundäre Sanktionen‘? Es sterben viel zu viele Menschen!!!“
Mit dieser Erklärung könnte es eine Kehrtwende der USA in der Ukraine-Politik geben
Selenskyj äußert sich zu Gespräch mit Donald Trump
Nach dem Treffen mit Trump im Petersdom hatte Selenskyj auf Telegram von einem „sehr symbolträchtigen Treffen“ gesprochen, „das das Potenzial hat, ein historisches zu werden, wenn wir gemeinsame Ergebnisse erzielen“. Er dankte Trump für das gute Gespräch.
▶︎„Unter vier Augen konnten wir eine Menge besprechen“, erklärte Selenskyj weiter. „Wir hoffen auf ein Ergebnis aus den Dingen, die besprochen wurden.“ Dazu zählten der Schutz des Lebens der ukrainischen Bevölkerung, „ein vollständiger und bedingungsloser Waffenstillstand“ sowie „ein verlässlicher und dauerhafter Frieden“.
Papst-Beisetzung: Selenskyj kam ganz in Schwarz
Unter Donald Trump haben die USA einen scharfen Kurswechsel in der Ukraine-Politik vollzogen und waren nicht mehr bereit, die Ukraine langfristig bei ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion zu unterstützen. Washington übte bislang vor allem Druck auf Kiew aus, um einen schnellen Frieden zu erreichen und Territorium aufzugeben.
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Apsny News


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