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Brisanter Bericht enthüllt: Das ist Trumps „GREAT“-Plan für Gaza | Politik

Brisanter Bericht enthüllt: Das ist Trumps „GREAT“-Plan für Gaza | Politik
Okundu
03 Eylül 2025 - 3:19

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Washington – Ist das die Zukunft Gazas? Nachdem US-Präsident Donald Trump (79) bereits vor Monaten eine „Riviera“ für das Palästinensergebiet ins Gespräch brachte und sagte, dass die USA die Enklave „übernehmen“ könnten, scheinen die Pläne nun deutlich Form anzunehmen.

BILD liegt ein 38-Seiten-Papier aus der Trump-Administration mit Plänen für Industrie, Infrastruktur und smarte Planstädte mit Wolkenkratzern vor. Zuvor hatte auch die „Washington Post“ berichtet. Unklar ist, wie sehr Trump in einzelne Details eingebunden ist.

Will Gaza wieder aufbauen: US-Präsident Donald Trump (79), hier beim Besuch von Israels Premier Benjamin Netanjahu (75) im Weißen Haus im Februar

Will Gaza wieder aufbauen: US-Präsident Donald Trump (79), hier beim Besuch von Israels Premier Benjamin Netanjahu (75) im Weißen Haus im Februar

Foto: Anadolu via Getty Images<!–>

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Der „GREAT“-Plan („Gaza Reconstitution, Economic Acceleration and Transformation“; dt.: „Wiederaufbau, wirtschaftliche Beschleunigung und Transformation in Gaza“) sieht Gaza für mindestens zehn Jahre unter US-Treuhandverwaltung, „bis eine reformierte und entradikalisierte palästinensische Staatsgewalt bereit ist, an seine Stelle zu treten.“

Das Gebiet soll in ein Tourismus- und Hightech-Zentrum verwandelt werden. Die zwei Millionen Einwohner würden vorübergehend „freiwillig“ auswandern oder in gesicherte Zonen ziehen.

Das steht in Trumps „GREAT“-Plan für Gaza

▶︎ Keine US-Regierungsgelder: Die Finanzierung des Plans würde über Investitionen von Privatwirtschaft sowie „arabischen und anderen Ländern“ realisiert werden, organisiert als „multilaterale Institution“.

[–>▶︎ Entschädigung für Palästinenser: Grundstückseigentümer sollen „digitale Token“ für Wiederentwicklung oder Wohnungen in neuen „KI-gestützten Städten“ erhalten. Wer geht, bekommt 5000 US-Dollar plus Zuschüsse für Miete und Lebensmittel – für bis zu vier Jahre.

▶︎ Verwaltung und Sicherheit: Israel würde Befugnisse an den „GREAT“-Trust übertragen, aber im ersten Jahr „übergeordnete Rechte zur Wahrung seiner Sicherheitsbedürfnisse“ behalten. Danach soll es einen Übergang auf „örtliche Polizeikräfte“ geben.

Neue Skyline von Gaza? So stellen sich die Köpfe hinter dem GREAT-Plan die Enklave in Zukunft vor

Neue Skyline von Gaza? So stellen sich die Köpfe hinter dem GREAT-Plan die Enklave in Zukunft vor

Foto: The „GREAT“-Trust/Washington Post<!–>

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Megaprojekte des „GREAT“-Plans

Der „GREAT“-Plan umfasst etliche Großprojekte, die Gaza in eine florierende, grüne Stadt der Zukunft verwandeln sollen.

▶︎ Straßen(-bahnen): Bau einer Ringstraße „MBS-Highway“ – benannt nach dem saudischen Kronprinz, der viel Geld geben soll – und einer Straßenbahn sowie einer Nord-Süd-Autobahn.

▶︎ Ein neuer Hafen und Flughafen würden im äußersten Süden gebaut, mit direkten Landverbindungen zu Ägypten, Saudi-Arabien und Israel.

Die Großprojekte sollen Gaza unter anderem Infrastruktur, Industrie und Lebensqualität geben

Die Großprojekte sollen Gaza unter anderem Infrastruktur, Industrie und Lebensqualität geben

Foto: The „GREAT“-Trust/Washington Post<!–>

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▶︎ Versorgung: Eine Wasserentsalzungsanlage und ein Solarfeld auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten, sollen Gaza mit Wasser und Strom versorgen.

▶︎ „Intelligente Industrie“: An Israels Grenze soll ein Megaprojekt, mit einer „Elon Musk Smart Manufacturing Zone“, amerikanischen E-Auto-Firmen und regionaler Datenzentren zur Versorgung Israels und der Golfstaaten entstehen.

▶︎ Riviera: Trumps Prestige-Projekt, die „Gaza-Trump-Riviera“ mit Strandresorts und künstlichen Inseln nach Dubai-Vorbild soll am westlichen Ufer der Enklave entstehen.

▶︎ Große Wohnanlagen: Bis zu 20-stöckige Gebäude in sechs bis acht „KI-gestützten Städten“ sollen Platz für Millionen Palästinenser bieten.

Teaser-Bild

Foto: The „GREAT“-Trust/Washington Post<!–>

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Ob und wie diese Pläne umgesetzt werden: bisher unklar. Die Palästinensische Autonomiebehörde, Ägypten und die Emirate haben eigene Pläne für die Zukunft Gazas. Israels Premier Benjamin Netanjahu erklärte seinerseits, Israel „spricht mit mehreren Ländern“ über die Aufnahme von Bewohnern aus Gaza.

Israel drängt derzeit rund 2 Millionen Menschen in den Süden, während es seine Offensive in Gaza-Stadt vorbereitet. Laut UN sind 90 Prozent der Wohnungen zerstört.

So sieht Gaza-Stadt derzeit aus – die israelische Armee bereitet sich auf die Einnahme der Stadt vor

So sieht Gaza-Stadt derzeit aus – die israelische Armee bereitet sich auf die Einnahme der Stadt vor

Foto: Anadolu via Getty Images<!–>

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