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Bundesliga: Große BILD-Abrechnung! Die Horror-Zahlen von RB Leipzig | Sport
21.05.2025 - Çarşamba 17:07
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2020 noch im Champions-League-Halbfinale, jetzt gar nicht mehr in Europa. Nach einer enttäuschenden Saison mit nur 51 Punkten, dem schwächsten Wert in der eigenen Bundesliga-Geschichte, ist RB Leipzig sportlich am Tiefpunkt angelangt.
Fest steht: Egal, wer im Sommer das Traineramt übernimmt – ein Blick auf die Statistiken zeigt sofort, wie groß die Baustellen sind.
LEIPZIGS HORROR-ZAHLEN!
Das größte Manko: RB hat seinen Spektakel-Fußball verloren.
Nur 53 Treffer im neunten Bundesliga-Jahr – so wenig wie nie zuvor. Und das lag nicht allein an starken gegnerischen Torhütern.
Die Offensive wirkte über weite Strecken harmlos: Nur 403 Torschüsse und 41 Großchancen stehen am Saisonende zu Buche – beides Negativrekorde für RB.
Zum Vergleich: In der Vorsaison waren es noch 534 Abschlüsse und 67 Großchancen.
Sturm-Duo in der Krise: Während Benjamin Sesko (l.) zumindest nur einmal seltener traf (13 Tore) als letzte Saison, stehen für Openda gleich 15 Tore weniger (9) als in seinem Premierenjahr zu Buche
Ein weiterer Schwachpunkt: Bei Standardsituationen strahlt RB kaum noch Gefahr aus.
Nur 10 Standardtore (darunter 4 nach Freistößen sowie je 3 nach Ecken und Elfmetern) – sieben weniger als in der Vorsaison – markieren einen neuen Negativrekord.
Hinzu kommt: Das Liga-Finale gegen Stuttgart (2:3) war das fünfte Spiel, in dem Leipzig eine Führung noch aus der Hand gab.
Bezeichnend: So viele verspielte Führungen gab es in den vier vorherigen Bundesliga-Jahren zusammen. Ein zentraler Auslöser: die extreme Inkonstanz in der zweiten Halbzeit.
Nur 22 Tore nach der Pause – neun weniger als in jeder bisherigen Saison – sprechen eine deutliche Sprache.
Pass-Kombi der Saison: Plötzlich spielen SIE sich in einen Rausch
Leipzig offensiv so harmlos wie nie – und auch defensiv längst nicht stabil. Zwar stehen 14 Zu-Null-Spiele in der Bilanz – ein starker Wert.
Doch in den übrigen 20 Saisonpartien kassierte RB satte 48 Gegentore – ein klares Zeichen für fehlende Konstanz in der Rückwärtsbewegung.
Gulacsi verhindert Schlimmeres
Vor allem individuelle Fehler wurden eiskalt bestraft. 12 Gegentore nach Ballverlusten – so viele wie noch nie – markieren einen neuen Negativrekord für die Sachsen.
Hinzu kommt: 510 gegnerische Torschüsse (zuvor 396) und 56 Großchancen (zuvor 40) – mehr hat RB in keiner Bundesliga-Saison zuvor zugelassen.
Dass es dennoch bei „nur“ 48 Gegentoren blieb, ist vor allem Torwart Peter Gulacsi zu verdanken, der 31 Großchancen entschärfte – und teils auch der mangelnden Konsequenz der Gegner im Abschluss.
Leipzigs Nummer 1 Peter Gulacsi vereitelte 31 Großchancen – ein starker Wert
Welche Schlüsse die Bosse außerdem aus den Horror-Zahlen ziehen sollten: RB Leipzig braucht wieder kopfballstarke Spieler – sowohl offensiv wie defensiv!
Nicht nur vorn fehlte die Lufthoheit (nur 5 Kopfballtreffer), sondern auch hinten. Nie zuvor ließ RB Leipzig in einer Saison mehr Kopfballchancen zu. 11 davon führten gar zu Gegentreffern.
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