Bundesliga: Was hat Bayerns Leon Goretzka verbrochen? – Die Lage der Liga | Sport

18.08.2024 - Pazar 20:18

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Wen bei Olympia die rasanten Kurz-Spielformen 3x3-Basketball und 7er-Rugby begeistert haben, dem kann 90-Minuten-Fußball ziemlich zäh vorkommen.

Doch das Gefühl gibt sich wieder. Jetzt geht’s um die Fragen zum Ligastart.

► Macht’s Kompany besser als Tuchel?

Anders! Die ersten Auftritte des neuen Bayern-Trainers wirkten sympathisch, aber etwas inhaltsleer.

Das Selbstbewusstsein, das Champions-League-Sieger Thomas Tuchel mit seinen oft spektakulären Ansagen demonstrierte, fehlt Vincent Kompany noch. Seine TV-Interviewer können einem leidtun ...

Gute Laune

Gute Laune: Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl vor dem 4:0 in Ulm

Foto: Sebastian El-Saqqa / firo Sportphoto<!-->

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Damit Kompany nicht zuviel raushaut á la Tuchel, sitzen bei den Pressekonferenzen künftig Sportvorstand Eberl oder Direktor Freund neben ihm. Vorsicht oder wenig Vertrauen?

Sportlich darf man gespannt sein, wie sich Bayern mit Kompanys aggressiver Positionswechsel-Taktik entwickelt. Thomas Müller ist der erste Gewinner.

Wetten, dass Kompany und Eberl nach dem titellosen Jahr etwas liefern müssen. Sonst senkt Uli Hoeneß den Daumen.

► Was hat Leon Goretzka verbrochen?

Er selbst wird sich die Frage genauso stellen. Unter Tuchel links liegen gelassen, von Nagelsmann nicht für die EM nominiert und von Kompany total rasiert. Dabei bildeten Goretzka und Kimmich das Mittelfeld-Herz der Bayern.

Während Kimmich wieder zurück auf den Wunschposten vor die Abwehr darf, gehört Goretzka nicht mal zum Kader. Dabei gab es – soweit bekannt – keinen Vorfall für eine solche Maßnahme.

Nach dem Satz von Max Eberl („Wir respektieren jeden Vertrag“) müsste er seine Zeit mit ca. 18 Mio. Euro Jahresgehalt auf der Tribüne absitzen.

Wetten, dass Goretzka abhaut nach England oder Spanien. Oder er verzichtet auf viel Geld, kehrt zu Heimatklub Bochum zurück und macht sich unsterblich.

[-->► Wer wird Meister?

Kompany hat als Rivalen nur Meister Leverkusen und Stuttgart genannt. Ein Fehler, Leipzig und besonders den BVB zu vergessen.

Dortmund hat mit Maxi Beier Deutschlands vielversprechendsten Jung-Stürmer geholt. Und beim VfB gewildert mit Guirassy und Anton, plus Nationalspieler Groß aus England verpflichtet.

Maxi Beier wechselte für 30 Millionen Euro von Hoffenheim zu Dortmund. Foto: BVB

Maxi Beier wechselte für 30 Millionen Euro von Hoffenheim zu Dortmund

Foto: x.com/BVB<!-->

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► Welcher Traditionsklub steigt diesmal ab?

Nach Schalke, Hertha und Köln glaubt man fast, die großen Alten spielen lieber gegen den HSV in der 2. Liga. Klar: Frankfurt und Stuttgart sind absolut keine Abstiegskandidaten.

Werder? Vielleicht. Gladbach? In der letzten Saison der Relegation nur um einen Punkt entkommen, ist Trainer Seoane bei Wettanbietern Spitzenreiter für den ersten Rauswurf der Saison.

Wetten, dass trotzdem kein Traditionsklub runtergeht. Stattdessen halten sich mal Aufsteiger St. Pauli und Kiel ans Drehbuch, steigen wieder ab.

Falls Sie sich fragen, wie oft meine Tipps daneben liegen: Ich habe in den vergangenen zwei Jahren Leverkusen als Meister gesetzt. Einmal hat’s gestimmt.

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