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Schwäbisch Gmünd – Deutschlands Kommunen stecken tief in den roten Zahlen. Deshalb scheint nun wirklich ALLES auf den Prüfstand zu kommen. Der Bürgermeister einer schwäbischen Mittelstadt verdonnert seine Schüler zum Putzen.
Damit, so Oberbürgermeister Richard Arnold (66, CDU) gegenüber BILD, ließen sich pro Jahr rund 200.000 bis 300.000 Euro einsparen. Geld, das die Stadt Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) dringend braucht, seit sich die wirtschaftliche Lage so drastisch verschlechtert hat. Allein im städtischen Bosch-Werk sollen in den kommenden Jahren über 1000 Stellen wegfallen.
War bislang ein Garant für wirtschaftliche Stabilität: das Bosch-Werk in Schwäbisch Gmünd
Der OB setzt deshalb darauf, dass seine Bürger „mit anpacken“. Alle Ausgaben, die nicht in die Bereiche Sicherheit, Kindeswohl und Brandschutz fallen, müssen jetzt die strenge Neubewertung der Stadt überstehen. Diese könnte sich daraufhin aus manchen Bereichen zurückziehen (kleinere Freibäder etwa) – und sie an private Vereine übergeben.
Für die Schüler der Stadt heißt es: Mindestens einmal pro Woche die Gänge und Klassenräume selbst reinigen!
OB betont erzieherischen Aspekt
Bislang schickt die Verwaltung dafür zwei- bis dreimal pro Woche einen externen Putzdienst in die Schulen. Und das – so Arnold – sei vielen überhaupt erst bewusst geworden, als die Stadt für den neuen Haushalt zum Sparen gezwungen wurde.
Statt Tafelwischen ist für die Kinder der Stadt künftig Putzen angesagt
Müssen darunter jetzt die Schüler leiden? Arnold: „Rund um die Schulen wird oft Müll mit der Haltung weggeschmissen, dass sich die Putzfrau dann schon kümmern wird.“ Diese Mentalität sei nicht gut. Und ohnehin sei es früher üblich gewesen, dass auch an der Schule selbst mit angepackt wurde.
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Apsny News


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