BVB: Ex-Stürmer Moukoko packt aus – „Wie es sich anfühlt, ganz unten zu sein“ | Sport

10.07.2025 - Perşembe 08:35

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Nach acht Jahren beendet Youssoufa Moukoko (20) sein Kapitel bei Borussia Dortmund, wechselt für fünf Millionen Euro zum FC Kopenhagen.

Am Dienstag stand der Stürmer zum ersten Mal für den dänischen Hauptstadtklub auf dem Rasen. Im Testspiel gegen Fredericia (1:1) war Moukoko Teil der Startelf, spielte 32 Minuten.

Im Anschluss an die Partie sprach Moukoko erstmals seit seinem BVB-Abschied öffentlich – und offenbart tiefe Einblicke in seine schwierigen letzten Jahre.

Moukoko sagt beim dänischen Sender TV2: „Ich habe gespürt, wie es ist, ganz oben zu sein. Genauso habe ich gespürt, wie es sich anfühlt, ganz unten zu sein.“

Was der Angreifer meint: Moukoko ist der jüngste Bundesligaspieler aller Zeiten, debütierte 2020 im Alter von 16 Jahren und 1 Tag. Außerdem ist er Deutschlands jüngster WM-Spieler, jüngster Champions-League-Spieler, jüngster Bundesliga-Torschütze.

Restlos durchsetzen konnte sich Moukoko nie, kam selten über die Joker-Rolle hinaus. Die letzte Saison verbrachte er auf Leihbasis beim französischen Erstligisten Nizza. Seine Bilanz: zehn Startelfeinsätze, zwei Tore.

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Quelle: BILD

Moukoko: „Es war wirklich hart. Es gab Nächte, in denen ich nur gegrübelt habe, da muss ich ehrlich sein. Aber es hat mich gelehrt, bescheiden zu sein, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben und nicht arrogant zu sein.“

Und weiter: „Ich glaube, es hatte einen Sinn, dass ich das erlebt habe.“

Seine glücklose Leihe nach Frankreich beschäftigt den Ex-Dortmunder, er sagt: „Es gab viele kritische Geschichten über mich. In Nizza schrieb man, ich sei außer Form. Aber ich habe härter trainiert als je zuvor. Ich trainierte dreimal täglich allein und entdeckte eine neue Motivation in mir.“

Dieses Foto postete Kopenhagen bei der Moukoko-Verpflichtung

Dieses Foto postete Kopenhagen bei der Moukoko-Verpflichtung

Foto: youssoufamoukoko18/Instagram

So will er jetzt auch in Kopenhagen starten. Moukoko: „Es ist mir egal, was die Leute über mich sagen oder schreiben. Was immer es ist, ich lache einfach darüber. Ich vertraue mir und meinem Körper. Ich spüre, dass ich große Lust habe, wieder zu spielen.“

Der Grund für seinen Wechsel zum dänischen Double-Sieger? Trainer Jacob Neestrup (37/stand auch beim VfL Wolfsburg auf dem Zettel). Moukoko: „In den Gesprächen gab mir der Trainer ein Gefühl der Sicherheit. Es war genau das, was ich nach den schwierigen Zeiten brauchte.“

Der Ex-Dortmunder kündigt an: „Wenn ich meinen Rhythmus wiedergefunden habe, wird es richtig, richtig Spaß machen.“ Nächste Chance: Kopenhagens Testspiel gegen den Hamburger SV am Samstag (16 Uhr/Sky).

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