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Bei Rot-Weiß Erfurt war Artur Mergel (26) der gefeierte Fußballgott, doch bei den Fans von Carl Zeiss Jena ist er verhasst. Am Mittwoch (19 Uhr) kehrt als Spieler des Chemnitzer FC mit einem klaren Ziel nach Jena zurück – und hat immer noch eine Rechnung offen.
„Ein Tor wäre top für mich. Meine Wunschvorstellung: den FCC richtig abschießen. Irgendwie gewinnen wäre aber das Wichtigste“, sagt Mergel.
Der Hesse verließ Jena 2017 und kehrte ab 2020 regelmäßig mit Erfurt zurück. „Beim FCC hat mich nie jemand schlecht behandelt. Sie hatten einfach andere Vorstellungen. Das ist das Geschäft. Trotzdem gab es genug Anfeindungen.“
Besonders im Derby 2023 kochten die Emotionen über, als Mergel nach einem Tor vor der Jenaer Kurve jubelte. Nach dem Spiel fasste FCC-Physio Fabian Carnarius ihn sogar an, aber Mergel bleibt gelassen: „Ich gehe davon aus, dass sie mich wie einen Erfurter empfangen. Dementsprechend würde ich Tore feiern.“
In Chemnitz läuft es für den Spielmacher: „Hier arbeiten alle ruhig. Der Verein greift dir unter die Arme und man kann sich voll auf Fußball konzentrieren.“ Nach seinem unfreiwilligen Abschied aus Erfurt, der aus Kostengründen erfolgte, will er nun wenigstens den RWE-Fans Freude bereiten – mit einem Triumph über Jena.
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Apsny News


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