[ad_1]
Dieser Post auf X ging voll nach hinten los – und führt am Donnerstagnachmittag zu einer Durchsuchung im Landtag von Sachsen-Anhalt.
Weil der ehemalige Landes-Chef der Grünen geschrieben hatte, dass Äußerungen des CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Räuscher (53) ihm regelmäßig Kopfschmerzen bereiten, postete dieser als Mittel dagegen ein Foto auf dem eine Packung Tabletten und drei offensichtlich scharfe Patronen zu sehen sind.
Eva von Angern (47), Fraktionschefin der Linken, fand die Nachricht nicht nur geschmacklos. Sie machte ihr auch Angst. Denn der Tisch, auf dem Tabletten und Patronen liegen, wies dieselbe Maserung auf wie Möbel in allen Abgeordnetenbüros.
CDU-Politiker Alexander Räuscher ist Jäger und damit auch Waffenbesitzer
<!–>
Sie bat Landtagspräsident Gunnar Schellenberger (CDU) deshalb „um sofortige Überprüfung“, weil sich für sie „aufgrund der gezeigten Munition der Verdacht verhärtet, dass Alexander Räuscher auch die dazugehörige Schusswaffe besitzt und im Landtag verwahrt“.
Abgeordneter beharrte nicht auf Immunität
Als der CDU-Politiker am späten Nachmittag – im Plenarsaal lief noch die Sitzung – zu seinem Büro kam, wurde er dort bereits von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, dem Landtagspräsidenten und CDU-Fraktionschef Guido Heuer erwartet. Die drei Herren baten ihn, sein Büro für sie zu öffnen.
Räuscher verwies anfangs auf seine Immunität, willigte dann aber ein, die Sache schnell aus der Welt zu schaffen: „Ich habe erlaubt, dass in meinem Büro alles geöffnet werden kann und hätte mich selbst einer Leibesvisitation nicht widersetzt.“
Während im Plenarsaal die Sitzung lief, wurde das Büro des CDU-Politiker durchsucht
<!–>
Nach 15 Minuten stand fest, dass sich im Büro weder Waffen noch Munition befinden. Landtagspräsident Schellenberger informierte umgehend von Angern. „Er hatte ja Zeit genug, alles wegzuschaffen“, sagt sie im Anschluss an die Durchsuchung zu BILD.
[–>„Das Foto habe ich gar nicht selbst gemacht, das stammt aus dem Internet“, versichert Räuscher, der im Harz lebt, Jäger und damit auch Waffenbesitzer ist.
Auch beim Koalitionspartner SPD kommt sein Post auf X nicht gut an.
„Die Waffenbehörde im Harz sollte dringend seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit prüfen“, rät Rüdiger Erben, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Wer solche Fotos mit einer solchen Bemerkung poste, nährt ernsthafte Zweifel, die Eignung als legaler Waffenbesitzer aufzuweisen.“
[ad_2]
Apsny News


Traditionsfirma aus Biberach: Maschinenbauer Vollmer meldet Insolvenz an | Politik
Vertrag für vier Jahre: Deutscher Konzern steigt groß ins Skispringen ein | Sport
Giorgia Meloni: 500 Soldaten gegen die Gewalt in Mailand | Politik
NFL: Drama um Superstar Hurts – mehrere Blutgerinnsel in der Lunge | Sport
Zwischenfall vor Rügen: Tanker mit Öl aus Russland treibt auf der Ostsee | Politik
HBL: Erst Putz-Panne, dann Pinkel-Stau! So verrückt war Hamburgs erster Auswärtssieg | Sport
Ukraine-Hilfe: Was Merz’ „Kein Euro fehlt“ wirklich bedeutet | Politik