NATO chief ‘totally understands’ US cutting off weapons for Ukraine
CNN-Reporter war im Krieg im Iran: Das Mullah-Regime hält durch! | Politik
03.07.2025 - Perşembe 04:03
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Berlin – Er war der einzige westliche Reporter im Iran während des Krieges gegen Israel und die USA. Jetzt erzählt CNN-Reporter Fred Pleitgen im Podcast von BILD-Vize Paul Ronzheimer, wie er die Angriffe auf die Mullahs erlebte – und wie gefestigt das islamistische Regime wirklich ist.
Überrascht berichtet Pleitgen von der Intensität der Luftangriffe. Die israelischen Kampfjets hätten ihre Bomben nicht aus großer Höhe abgeworfen, sondern seien „wirklich echt tief über der Stadt geflogen“. Er selbst spürte die Explosionen in der Nähe: „Das ganze Gebäude wackelte.“ Irans Flugabwehr sei „nicht einmal im Ansatz in der Lage gewesen, die Israelis aufzuhalten“.
Besonders geschockt war das Regime davon, wie viele Informationen Israel über den iranischen Militärapparat hatte. „Sie wussten, wo die Generäle sind. Und zwar nicht nur zwei, sondern Dutzende. Dazu kamen viele Atomphysiker, aber auch der Chef des Raketenprogramms, der in seinem Kommandobunker war und dort ausgeschaltet wurde“, so Pleitgen.
„Das lässt nur den Schluss zu, dass die Revolutionsgarden hochgradig infiltriert sein müssen“, sagt der Reporter und Iran-Kenner über das iranische Militär. „Und daran werden sie jetzt arbeiten müssen, denn jeder muss die Sorge haben, dass er der nächste sein könnte.“
CNN-Reporter Fred Pleitgen war während des Krieges als einziger westlicher Reporter im Iran
„Nach Umsturz sah da nichts aus“
Die große Hoffnung vieler Israelis, aber auch Exil-Iraner, dass die Angriffe das Regime zu Fall bringen, kann der US-Reporter jedoch nicht bestätigen. „Die Israelis haben natürlich krasse Angriffe geflogen und haben viele Ziele getroffen, aber das sind im Endeffekt nur Nadelstiche in einem großen Land gewesen, denn der Iran ist ja viel größer als Deutschland.“
„Nach Umsturz sah da nichts aus“, sagt Pleitgen, der viel im Land unterwegs war. „Alles sah noch so aus, als sei das Land stabil.“ In Fabriken wurde gearbeitet, auf den Straßen fuhren Lkw, die Menschen waren trotz der Angriffe nicht in Panik.
Dass Aktivisten im Exil gesagt hätten, die Mullahs seien geschwächt und würden bald fliehen, sei nicht eingetreten. Von einer „Zersetzung des Staatsapparats“ kann Pleitgen nicht berichten.
Doch der Reporter zweifelt auch die Propaganda des Regimes an, die behauptet, seit dem Krieg stünden die Iraner hinter den Mullahs. „Das ist dann weniger ein Zusammentreten hinter der Staatsführung, sondern hinter der Fahne“, erklärt Pleitgen. Viele Menschen, die das Regime verachten, wollten nicht, „dass jemand von außen sie angreift“ – und stünden in diesem Moment zusammen.
Pleitgen glaubt: Noch bröckelt das System nicht …
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