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Cristiano Ronaldo: „Betrete seit dem Tod meines Vaters keinen Friedhof mehr“ | Sport
07.11.2025 - Cuma 19:25
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Jetzt meldet sich Cristiano Ronaldo (40) zu Wort.
Im Interview mit dem britischen TV-Journalisten Piers Morgan (60) spricht der Superstar ausführlich über seine Karriere.
Und auch über ein empfindliches Thema: die Beerdigung von Diogo Jota (†28).
Der ehemalige Liverpool-Spieler verunglückte im Juli zusammen mit seinem Bruder André Silva (†25) bei einem Autounfall in Nordspanien tödlich. Ronaldo hatte jahrelang mit ihm in der portugiesischen Nationalmannschaft gespielt und erst im Juni durch den Finalsieg gegen Spanien (7:5 nach Elfmeterschießen) zum zweiten Mal die Nations League gewonnen.
Ronaldo (r.) an der Seite Jotas im Juni 2024
Im Gegensatz zu vielen anderen Weggefährten Jotas nahm der fünfmalige Weltfußballer an dessen Begräbnis jedoch nicht teil.
Gegenüber Morgan erklärt Ronaldo nun sein Fehlen. Der Angreifer: „Viele Leute haben mich kritisiert, aber das ist mir egal, es ist etwas, das mich nicht beeinflusst, wenn ich mit meinem Gewissen im Reinen bin.“
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Und weiter: „Ich war aus zwei Gründen nicht bei der Beerdigung: Erstens, weil ich seit dem Tod meines Vaters keinen Friedhof mehr betreten habe. Zweitens, wo immer ich hingehe, ist ein Zirkus. Alle Augen sind auf mich gerichtet. Ich gebe auch nicht gerne Interviews in so heiklen Momenten wie diesem.“
Im Interview mit Morgan sprach Ronaldo auch über seine Reaktion auf das Ableben Jotas.
Der Stürmer von Saudi-Klub Al-Nassr: „Es war schwer zu glauben, ich habe viel geweint, ich war allein mit Gio (Freundin Georgina Rodríguez, Anm. d. Red.), als ich die Nachricht hörte. Wegen solcher Nachrichten plane ich nie etwas Langfristiges, sondern nur Mittelfristiges. Ich bin glücklich, dort zu sein, wo ich bin, ich möchte den Moment genießen, das Leben genießen, denn nur Gott kennt die Zukunft.“
Außerdem erzählte Ronaldo, dass er mit Jotas Familie gesprochen und Unterstützung zugesichert habe.
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