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Er kann nicht anders! Präsidentschaftskandidat Donald Trump (78) provoziert – mal wieder – im Wahlkampf. Dieses Mal mit der Verbreitung einer vulgären Bemerkung über seine demokratische Kontrahentin Kamala Harris (59).
Auf der von ihm mit begründeten Plattform Truth Social teilte Trump den Beitrag eines anderen Nutzers, der andeutete, dass sexuelle Gefälligkeiten Harris’ politische Karriere befördert haben könnten.
In dem Post ist ein älteres Bild von Kamala Harris zu sehen an der Seite der früheren US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton (76), die 2016 im Wahlkampf gegen Trump angetreten war. Dazu der Kommentar: „Lustig, wie sich Blowjobs auf ihre beiden Karrieren unterschiedlich ausgewirkt haben …“
Diese derbe Bemerkung ist eine Anspielung auf einen Sex-Skandal, in den Hillarys Mann Bill Clinton (78) während dessen Präsidentschaft (1993 bis 2001) verwickelt gewesen war. Trump-Unterstützer wiederum verbreiten völlig unbelegte Behauptungen über Harris, wonach die romantische Beziehung zu einem einflussreichen Politiker in Kalifornien in den 90er-Jahren ihrer Karriere geholfen habe.
Wird regelmäßig von Trump verunglimpft: Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris
Trump verfasste den Beitrag nicht selbst. Dass er ihn auf seinem offiziellen Truth-Social-Account verbreitete, ist dennoch bemerkenswert. Der Republikaner verunglimpft seine demokratische Gegnerin im Präsidentschaftsrennen regelmäßig, bezeichnet sie unter anderem als „verrückt“ und „dumm“.
Trump hat Harris auch schon mit Blick auf ihre Hautfarbe und Herkunft attackiert und unter anderem behauptet, sie sei „vor einigen Jahren plötzlich schwarz“ geworden. Verbale Angriffe sexueller Art haben eine neue Qualität.
Mehrere Republikaner hatten Trump zuletzt öffentlich dazu geraten, weniger persönliche Attacken gegen Harris von sich zu geben, sondern mehr inhaltliche Punkte zu machen. Trump wurde kürzlich auf diese Mahnungen angesprochen, tat solche Ratschläge jedoch ab. „Ich glaube, ich habe ein Recht darauf, sie persönlich zu attackieren“, sagte er und schob nach: „Ich muss es auf meine Art machen.“
Schon im Wahlkampf 2016 hatte Trump mit einer vulgären Aussage für Furore gesorgt, dass er Frauen überall anfassen könne – auch zwischen den Beinen. Die Amerikaner wählten ihn damals trotzdem zum Präsidenten.
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Apsny News


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