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Speed, Spannung und Spritgeruch! Auf dem Sachsenring dröhnen heute und morgen die Motoren bei der DTM. Interview mit Spitzenreiter Lucas Auer (30).
Noch sind es drei Rennen – und Sie sind als Spitzenreiter der Gejagte.
Lucas Auer: „Erstmal: Mit der Saison für das Team Landgraf Mercedes AMG bin ich sehr zufrieden. Alle haben einen Top-Job gemacht. Wenn du nach dem Red-Bull-Ring (vorletzter Lauf/d.Red) unter den Top 5 bist, kannst du an die Meisterschaft denken. Hier ist es noch zu früh. Aber klar: Ich bin lieber Erster als Zehnter!”
Dennoch: Ist das als Führender mehr Lust oder Last?
„Das ist Motivation. Es zeigt, dass ich bisher konstant gut dabei war.”
Was macht Sie diese Saison so stark?
„2022 waren schon ähnlich stark. Aber jetzt bin ich reifer geworden, habe vielleicht weniger Emotionen an Bord. Das hilft dem Team und mir auch in manchen kniffligen Situationen. Ich werde nicht gleich nervös, wenn es mal nicht so läuft. Oder kann einschätzen, wann ich wie dem Team Feedback geben muss.”
Lucas Auer hat diese Saison bereits in Oschersleben und auf dem Lausitzring gewonnen
Die Fans lieben den Sachsenring. Was macht den Kurs für Fahrer so besonders?
„Das ist schon eine Hardcore-Strecke. Der erste Sektor ist extrem technisch, da ist es schwer, den Grip einzuschätzen. Und dann ist Sektor 2 mit krass schnellen Kurven, teilweise mit bis zu 200 km/h. Und hintenraus wird es wieder sehr anspruchsvoll. Alles in allem ein toller Kurs, der alles dabeihat, was eine tolle Rennstrecke braucht.”
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Und welches ist ihre Lieblingsstelle der Strecke?
„Ganz klar Sektor 2, wenn du mit irrem Speed durch die Kurven jagst. Da darf nix schiefgehen, der Adrenalinspiegel ist irre hoch!“
Im Klassement ist es sehr eng. Was ist der Schlüssel zum Gesamtsieg?
„Speed! Du kannst taktisch fahren, wie du willst. Wenn du nicht den nötigen Speed hast, geht nix!”
Wenn Sie wählen dürften, welches Rennen würden Sie abseits der DTM lieber fahren: Formel-1-Grand-Prix in Monaco oder das Indy500?
„Ich würde das Indy500 wählen. Weil ich die IndyCars extrem schätzen gelernt habe. Klar ist das schnell und gefährlich, aber es hat auch seinen Reiz. Zudem habe ich mit einigen Fahrern, die dort im Cockpit sitzen, früher zusammengearbeitet. Wie Alex Palou oder Felix Rosenqvist. Ich schaue da gern und oft hin.“
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Apsny News


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