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Wenn Dynamo Dresden am Samstag (14 Uhr) in der 3. Liga den 1. FC Saarbrücken empfängt, ist das für das Team von Coach Thomas Stamm das erste von drei aufeinander folgenden Top-Spielen. Für Tim Schreiber (22) der erste Kick gegen seinen Ex-Klub.
„Klar ist das was Besonderes. Was wir letztes Jahr mit Saarbrücken im Pokal geschafft haben, erlebt man in seiner Karriere nicht so häufig“, gibt der Torwart zu.
Allerdings stellt Tim Schreiber auch gleich klar: „Trotzdem ist es ein Gegner. Ich nehme das Spiel genauso an, wie jedes andere. Denn ich spiele jetzt bei meinem Herzensverein.“
Der hat allerdings nochmal deutlich mehr Wucht, als die Saarländer. Das Umfeld ist immer unruhig, die Kritik speziell in den sozialen Netzwerken oft heftig.
„Ich bin damit aufgewachsen, lasse sowas aber null Komma null an mich ran“, erklärt Schreiber. „Auch wenn mit meiner Person manchmal sehr kritisch umgegangen wird, bleibe ich bei mir. Und denke, das hat man in den letzten Spielen auch gesehen hat.“
Katzenartig lenkt Schreiber den Ball am Tor vorbei. Der Keeper hat auf der Linie starke Reflexe
Tatsächlich wirkte der gebürtige Freitaler zuletzt enorm fokussiert, strahlte Ruhe und Sicherheit aus. Das war nicht in allen bisherigen Spielen so. „Das ist seit Saisonbeginn ein Prozess, auch für mich. Dass es auch mal schwierigere Phasen gibt, war mir klar“, geht Schreiber damit sehr offensiv um.
Was ihm dabei sehr hilft, ist die mentale Stärke. Sein Geheimrezept dafür: „Seit meiner Jugend habe ich viel Kontakt mit Psychologen. Nicht, weil ich Probleme hatte oder habe. Sondern weil ich mich auch da verbessern und meine Psyche trainieren will. Viele Dinge werden heute mental entschieden.“
„Einfach ist langweilig“
Schreiber verrät: „Nach meinem Wechsel gab es ein Gespräch mit Benny Kirsten. Er sagte mir: Torwart bei Dynamo zu sein, bedeutet puren Druck. Manche gehen dem aus dem Weg, wir beide finden es geil. Denn das macht die Sache so besonders und schwierig. Genau deshalb bin ich diesen Schritt gegangen. Wären die Dinge einfach, würde es für mich langweilig werden.“
Aber da muss sich der Keeper bei Dynamo Dresden ganz sicher keine Sorgen machen…
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Apsny News


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