[ad_1]
„Raus aus Deinem Kopf und rein in Dein Herz.“
Für Tim Schreiber (22) ist das nicht einfach nur ein Spruch. Dynamo Dresdens Nummer eins hat ihn sich zum Lebensmotto gemacht.
Dezember 2024, kurz vor Weihnachten: Der gebürtige Freitaler steht im Studio von Radio Dresden, versteigert ein Treffen mit sich und ein signiertes Paar seiner Torwart-Handschuhe für die Kinderarche Sachsen. Ein Verein, der Heimkinder ohne intakte Familien unterstützt.
„Ich kann meinen Traum leben, habe als Fußballprofi den schönsten Job der Welt“, sagt Schreiber. „Deshalb möchte ich auch was zurückgeben. Soziale Projekte zu unterstützen, ist für mich eine Herzensangelegenheit.“
So wie zu seiner Zeit in Saarbrücken. Damals erfuhr er von einer Mutter zweier Kinder, die an einem unheilbaren Gehirntumor erkrankt war.
Schreiber: „Das hat mich sehr geschockt. Als ich davon hörte, wurde mir klar: Fußball ist nicht alles im Leben.“ Er initiierte mit dem FCS eine Spendenaktion, verkaufte Armbändchen. Um die Kinder der im Sterben liegenden Frau zu unterstützen.
„Als wir jetzt mit Dynamo gegen Saarbrücken gespielt haben, entdeckte ich viele Fans, die das Armbändchen immer noch tragen“, erzählt Schreiber sichtlich ergriffen.
Der Dynamo-Keeper (2. v.r.) versteigerte bei Radio Dresden seine Handschuhe und ein Treffen mit sich selbst für die Kinderarche Sachsen
Herz statt Kopf! Dieses Lebensmotto geht Tim Schreiber im wahrsten Sinne unter die Haut: Eines seiner inzwischen 16 Tattoos trägt genau diese Botschaft.
„Get out of your head and into your heart“ hat er sich auf seinen rechten Unterarm stechen lassen.
„Tattoos sind für mich Ausdruck dessen, was ich denke und fühle.“ Oft spontan, selten langfristig geplant. So wie das Auge auf dem Unterschenkel: „Ein Blick in mein Inneres.“ Oder die Blitze und das Wort „Ambitio“ auf der Brust. „Das steht für Ambitionen und Leidenschaft.“
Mit einer Top-Leistung hielt der gebürtige Freital in Unterhaching den 3:0-Sieg fest
Meist kommen in der Sommer- oder Winterpause neue Tattoos dazu – inzwischen sind es echte Kunstwerke. Gibt es dabei für ihn Grenzen? „Ich habe meiner Mama versprochen, dass man bei meiner Hochzeit keine Tattoos sieht“, lacht Schreiber.
Bedeutet: Kopf, Hals und Hände bleiben frei, bis er irgendwann mal zum Traualtar schreitet.
Zurück zu seiner Versteigerung für die Kinderarche: Exakt 1953 Euro spendete Katharina Schleicher für das „Date“ mit dem Keeper von Dynamo Dresden. Eine symbolische und vor allem stolze Summe, Dank der wieder ein paar Kinderaugen mehr strahlen können.
So feiert Schreiber Weihnachten
Die Geschäftsführerin der Coravita Intensiv GmbH, die für ihre Patienten der Kinderintensivpflege das höchste Gebot abgab: „Es hat mich angesprochen, dass Tim sich für Kinder einsetzt und ich das genauso fühle. Ich möchte den schwer kranken kleinen Patienten, die große Fussballfans sind, eine Freude machen.”
Apropos Freude: Wie läuft das Weihnachtsfest bei Tim Schreiber ab? „Ganz in Familie bei meinen Eltern in Freital“, verrät der Dynamo-Torwart. „Wir sind mit Neffen und Nichten so um die 15 Leute.“
Auf den Tisch kommen dabei nicht die Klassiker wie Würstchen und Kartoffelsalat, sondern Köstlichkeiten wie Piroggen, Pilzsuppe und Fischgerichte. „Bei uns ist das Essen polnisch angehaucht, weil meine Mama vor vielen Jahren von dort in die DDR übergesiedelt ist.“
[ad_2]
Apsny News


Klartext bei Illner! US-General: „Putin hat Trump gekauft“ | Politik
Jesús de Miguel: Fußball nimmt Abschied vom verstorbenen Profi | Sport
Hubert Aiwanger: Söder und Politik trauern um den streitbaren FW-Chef | Politik
SIEG & SORGE: Silva und Karetsas treffen für BVB, aber Schock um Guirassy | Sport
Hessen-Innenminister: 80 Prozent der Chaoten mit Migrationshintergrund | Politik
Luxus-Lieferung für Liverpool-Star – Ekitiké gönnt sich 750.000-Euro-Lambo!
Der große Winter-Check – Das kostet Sie Ihre Heizung