EHC Red Bull München: Trainer nach Niederlage gegen DEG gefeuert. | Sport

12.10.2024 - Cumartesi 14:34

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Es ging dann alles plötzlich ganz schnell beim EHC Red Bull München.

Mit der 1:2 n.P. Niederlage gegen den Letzten Düsseldorf am Freitag im Heimspiel war das Maß voll. Die Bosse vom EHC Red Bull München zogen die Reißleine und feuerten ihren Trainer Toni Söderholm (46). Schon am Sonntag wird der bisherige Assistent, Max Kaltenhauser (43), in Bremerhaven (MagentaSport live 14 Uhr) als Chef hinter der Bande stehen.

Unter Söderholm konnte der Klub aus der bayerischen Landeshauptstadt nie an die Erfolge seines Vorgängers Don Jackson anknüpfen. Vor der neuen Saison sagte zwar Kapitän Patrick Hager in einer Klubmitteilung noch über die Stimmung in der Kabine: „Die Stimmung ist sehr gut. Man merkt es auch daran, wie konsequent und konzentriert gearbeitet wird.“

War wirklich alles so super?

BILD weiß: Seit längerer Zeit gärt es schon in der Münchner Kabine. Viele Spieler waren, vorsichtig formuliert, nicht gerade auf der Seite von Söderholm. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann der Finne seine Koffer an der Isar packen muss. Sein Eishockey war in keiner Weise mit dem eines Don Jackson zu vergleichen. Eigentlich stand mit dem früheren Regensburger Coach Max Kaltenhauser auch schon zu Saisonbeginn der Nachfolger an der Bande. Doch Söderholm durfte noch weiterwursteln. Jetzt der Wechsel. Noch rechtzeitig!

Erneut erfüllt Söderholm nicht seinen Vertrag

Söderholm erfüllte damit zum wiederholten Male nicht seinen Vertrag. Den als Bundestrainer löste er vorzeitig (bis 2026) und auch in der Schweiz beim SC Bern (bis 2024) musste der frühere Verteidiger vorzeitig die Koffer packen. Und seit Samstag ist auch beim EHC Red Bull München vorzeitig Schluss.

Christian Winkler, Managerin Direktor Sports RB Eishockey: „Für uns als Organisation war das zweifellos eine der schwersten Entscheidungen überhaupt. Nach den gezeigten Leistungen der unserer Meinung nach top besetzten Mannschaft in der Vorbereitung und im bisherigen Saisonverlauf haben wir nicht die Veränderungen wahrgenommen, die aus unserer Sicht nach der letzten Saison notwendig gewesen wären. Wir sind Toni für die geleistete Arbeit sehr dankbar und wünschen ihm das Allerbeste,.“

Fakt ist aber: Mit einem Job in der Penny DEL wird es inzwischen für Söderholm schwierig. Wer nimmt schon einen Trainer, der nie seinen Vertrag erfüllt!?

Auch in Straubing ist Krisenstimmung nach dem verkorksten Saisonstart angesagt. Aber dort sitzt das Trainergespann Tom Pokel/Rob Leask noch einigermaßen fest im Sattel.

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