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Die Organisatoren stellen sich hinter die Boxerin!
Die umstrittene Box-Olympiasiegerin Imane Khelif geht bei einem Turnier im niederländischen Eindhoven nicht an den Start. Khelif wollte beim Eindhoven Box Cup (5. bis 10. Juni) eigentlich erstmals wieder bei einem internationalen Turnier boxen. Doch: Sie darf nach Einführung verpflichtender Geschlechtertests durch den Verband World Boxing nicht antreten.
Das hat heftige Kritik der Organisatoren hervorgerufen! „Die Entscheidung zum Ausschluss von Imane ist nicht unsere. Wir bedauern dies“, sagt der Mediendirektor des Turniers, Dirk Renders, der Nachrichtenagentur AP.
Hintergrund: Khelif, die bei den Olympischen Spielen in Paris Gold gewonnen hatte, war vor einem Jahr vor dem WM-Finale vom unter Korruptionsverdacht stehenden Boxverband IBA suspendiert worden. Damals wurde bei ihr ein umstrittener Geschlechtstest durchgeführt. Bei diesem wurde angeblich festgestellt, dass sie sowohl ein X- als auch ein Y-Chromosom hat – normalerweise nur bei Männern üblich. Dieses Phänomen kommt selten vor.
Daher wurde sie von der IBA suspendiert. In Paris durfte sie aber starten, weil das olympische Boxen noch vom IOC selbst ausgerichtet wurde. Mittlerweile ist dort World Boxing federführend.
Kürzlich hat dieser vom IOC anerkannte Boxverband verpflichtende Geschlechtertests eingeführt. In einem Statement heißt es: „Die Einführung der Tests ist Teil einer neuen Richtlinie zu Geschlecht, Alter und Gewicht, um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten und gleiche Wettbewerbsbedingungen für Männer und Frauen zu schaffen.“
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World Boxing hatte zuletzt erklärt, Khelif dürfe an keiner World-Boxing-Veranstaltung teilnehmen, bis sie sich einem genetischen Geschlechtstest gemäß den Regeln und Testverfahren von World Boxing unterzogen habe.
Jeroen Dijsselbloem, Bürgermeister von Eindhoven
Eindhovens Bürgermeister Jeroen Dijsselbloem ist mit diesem Vorgehen nicht einverstanden: „So weit es uns angeht, sind alle Athleten in Eindhoven willkommen. Athleten auf der Basis umstrittener Geschlechtertests auszuschließen, passt nicht dazu“, schreibt er in einem Brief an den niederländischen Boxverband und den internationalen Verband.
Er fordert die Organisatoren auf, Khelif zumindest zu der Veranstaltung einzuladen.
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Apsny News


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