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Diesen Moment wird Tomas Sykora (34) nie mehr vergessen – und auch kein Fan der Dresdner Eislöwen. Der Deutsch-Slowake schoss den Ostklub in der Overtime des siebten und letzten Zweitliga-Finals erstmals in die DEL.
Aufstiegstor – und weg? Denkste! Stattdessen kämpfte der Routinier jetzt nach seiner Vertragsverlängerung in Dresden mit den Tränen…
Bei der Verkündigung seiner Unterschrift bis 2026 am Donnerstag in einer Medienrunde ist Sykora total ergriffen. „Im Laufe einer Karriere verschieben sich die Prioritäten. Diese Tor-Mentalität zu haben, war mir nicht wichtig, ich wollte das Beste für die Mannschaft“, sagt der Meister-Held.
Und Sykora muss die Augen immer wieder zusammenkneifen, als er fortfährt: „Ich will einfach jeden glücklich machen hier. Im Finale habe ich, denke ich, wegen Gott getroffen. An ihn glaube ich – und ich habe dieses Jahr so viel gearbeitet und dann kam es von oben.“
Tatsächlich stand Sykora einfach an der richtigen Stelle, stocherte den Puck zum 2:1-Golden-Goal in die Maschen. So wurde sein Comeback nach Horror-Verletzung zum Eishockey-Märchen, denn im Oktober 2023 bekam der Stürmer einen Puck an den Kehlkopf. Sein Leben hing damals am seidenen Faden.
Erstmals gibt er zu: „Die Saison war einfach hart. Alles in meinem Kopf war danach anders, es war ja nun mal lebensbedrohlich. Danach wurde es schwer, mir wieder klar zu werden, dass Hockey einfach das ist, was ich und meine Familie lieben.“
Dabei schaut Sykora seine kleine Tochter Hanna an, die bei ihm auf dem Schoß sitzt. Er streichelt ihr durchs Haar – erneut Emotionen pur.
Historisch: Hier stochert Sykora (2.v.l.) den Puck in Ravensburg zum Dresdner DEL-Aufstieg rein.
Aber kann der Oldie nach vier Jahren in der 2. Liga wirklich nochmal in der DEL mithalten? Dresdens Sportchef Matthias Roos (45): „Wir brauchen Spieler, die wissen, wie groß der Unterschied zwischen DEL2 und DEL ist. Tomas war immer bereit, auch an seinen Schwächen zu arbeiten. Das hat uns beeindruckt. Seine Reihe mit Niklas Postel und Drew LeBlanc hatte eine richtig gute Plus-Minus-Statistik in den Playoffs.“
Sykora machte zwischen 2019 und 2021 insgesamt 62 Erstliga-Partien für die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Roos verweist jetzt auf seine Fitness: „Wenn der das T-Shirt auszieht, sieht man, dass er kein Gramm Fett am Körper hat.“
Der Aufstiegsschütze meint selbstbewusst: „Sind manche auch 25 Jahre, bin ich 100 Prozent besser – wenn ich in Form bin. Und die stimmt!“
„Jetzt kennen mich alle meine Nachbarn“
Dabei schüttelt es ihn manchmal weiter durch. „Es ist immer noch unwirklich, dass wir in der
Die Eislöwen-Fans feierten ihren Golden-Goal-Schützen Tomas Sykora in Ravensburg.
Nach dem größten Tor seiner Karriere genießt er Heldenstatus in Dresden. „Jetzt kennen mich auch alle meine Nachbarn“, grinst Tomas Sykora. „Es ist großartig, dass die 1. Liga jetzt bei uns ist.“ Mit all den riesigen Kalibern, die ab dem 19. September auf die Eislöwen warten.
Davor wird er viel Mountainbike fahren. Sein Boss Roos: „Da machen wir ein Haken dahinter, wenn er seine Sommeraktivitäten ohne große Verletzungen übersteht.“
Ein bisschen Nervenkitzel braucht dieser Kerl scheinbar immer…
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Apsny News


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