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Gibt es im zweiten Anlauf das Wunder von der Lausitz?
Vor der Saison hatten die meisten Experten Energie Cottbus in der 3. Liga erneut als Abstiegskandidaten eingeschätzt. Doch trotz XXL-Umbruch hat FCE-Coach Claus-Dieter Wollitz (60) scheinbar schon wieder ein Team zusammengestellt, das vom Sprung in die 2. Bundesliga träumen darf.
Von den letzten sechs Partien wurden fünf gewonnen.
BILD hat nachgeschaut: Die Brandenburger haben nochmal drei Punkte mehr auf dem Konto, als zum selben Zeitpunkt in der Vorsaison, wo man als Aufsteiger fast den Durchmarsch ins Bundesliga-Unterhaus feierte.
„Pele“ Wollitz entfacht schon wieder Euphorie in der Lausitz.
Trainer-Legende überrascht schon wieder mit Kultklub!
Was sagt Wollitz zur Tabellenlage? „Ich gucke weiter nach unten und bin sehr dankbar und glücklich, dass wir erstmal einen gewissen Abstand erreicht haben. Ich weiß noch gar nicht, wer in dieser Liga diesmal absteigen soll. Es wird eine brutale Saison für alle Vereine, die sich auf einem Niveau wie wir bewegen“, meint der Energie-Vulkan.
So tat es „Pele“ Wollitz auch in der letzten Saison. Erst im März 2025, als mehr als 45 Punkte eingefahren waren, sprach er dann von einer „historischen Chance, die man nutzen sollte“.
Warnendes Beispiel SV Sandhausen
Der Vergleich zum Vorjahr gibt ihm Recht. Nach zehn Spieltagen hatte Tabellenführer SV Sandhausen damals 21 Zähler und musste nach einem beispiellosen Einbruch mit 35 Punkten runter in die Regionalliga.
Spannend allerdings: Auf Position zwei und drei standen Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld, die es am Ende tatsächlich direkt in die 2. Bundesliga schafften. Der Wollitz-Klub war mit 17 Punkten zu der Zeit Vierter – punktgleich vor dem 1. FC Saarbrücken, der am letzten Spieltag im Fernduell mit den Lausitzern noch die Aufstiegsrelegation erreichte.
Torjäger Erik Engelhardt (li.) hat in Cottbus mittlerweile richtig gut in Form gefunden.
Jetzt ist Energie Cottbus Zweiter. Eigentlich ein gutes Omen. Aber die Spielweise gefällt dem Trainer trotz der guten Ergebnisse noch gar nicht.
Wollitz: „Ich bin froh, dass wir eine Länderspielpause haben. Wir haben das eine oder andere zu ordnen und nachzubessern. Was die Prinzipien betrifft, ist es zu einfach, bei uns ins letzte Drittel zu kommen und Flanken gegen uns zu bringen. Deswegen brauchen wir inhaltliche Trainingseinheiten dazu.“
Gerade bei Hansa Rostock (3:1) und gegen Alemannia Aachen (3:2) war durchaus Glück im Spiel.
Kriegen die Lausitzer das jetzt in den Griff und behalten ihre Abgezocktheit in der Offensive, könnte es aber doch zur Märchen-Saison reichen…
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Apsny News


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