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Spielt er bald für die Heimat seiner Eltern?
Im Sommer kam Verteidiger Malik Talabidi zurück nach Thüringen, wechselte von der zweiten Mannschaft des FC Schalke zu Carl Zeiss Jena. Gegen Eilenburg am Samstag gelang ihm sogar sein erster Treffer im Trikot des FCC.
Talabidi wurde in Pößneck geboren, seine Eltern stammen aus Togo. „Ich war schon dort, allerdings war ich da noch ein kleiner Junge“, verrät er. Zuletzt sei seine Mutter in Westafrika gewesen – und ihm etwas mitgebracht. „Ein Armband in den Farben Togos, das trage ich immer. So ist meine Mama immer bei mir“, erzählt er.
Demnächst will er mit seiner Familie wieder nach Togo fliegen. „Meine Eltern sind dort geboren, ich habe Verwandte dort und spreche auch die Sprache. Je älter man wird, desto heimischer fühlt man sich auch dort“, sagt er und lacht.
Und er verrät: „Ab und zu gab es schon mal eine Nachfrage der Nationalmannschaft von Togo.“
Hat Carl Zeiss also bald einen neuen Nationalspieler? Talabidi, der einst für die deutschen Junioren-Auswahlmannschaften spielte, lacht: „Offen bin ich für alles …“
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