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Der mögliche Wechsel von Nick Woltemade (23) vom VfB Stuttgart zum FC Bayern schlägt weiterhin hohe Wellen. Nun hat sich Matthias Sammer (57) in die Causa eingeschaltet.
Im Gespräch mit dem „kicker“ greift er den DFB an!
Sammer sagt: „Dieses Thema war ein Schlag, wow. Dem kann ich nicht mit Streicheln begegnen. In dieser Situation wäre eine klare Ansage richtig gewesen.“
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Die ersten Gerüchte kamen rund um das Finale der U21-Europameisterschaft auf. Am Tag vor dem verlorenen Finale gegen England (2:3 n.V.) wurde Woltemade für die Pressekonferenz ausgewählt und musste in der Folge reichlich Fragen zu den Bayern beantworten.
Für Sammer ein Unding! Er fragt: „Warum hat kein Offizieller des DFB das sofort unterbunden, als die Diskussion aufkam?“
Woltemade will unbedingt zum FC Bayern wechseln
Der ehemalige DFB-Sportdirektor hätte sich eine klare Botschaft gewünscht. „Über das Thema Woltemade können wir nach dem Turnier sprechen, aber nicht vor dem Finale“, hätte es Sammer gelöst. Zudem sagt er: „Woltemade hätte ich nicht in die Pressekonferenz vor dem Finale gesetzt.“
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (62) hatte nach dem Endspiel die Bayern für den Wirbel kritisiert. Auch U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo (46) ärgerte sich später über die Gerüchte. Laut Sammer sei hier aber der Verband in der Pflicht gewesen.
Der BVB-Berater betont: „Ich hätte gar nicht gegen den FC Bayern argumentiert, sondern für den Deutschen Fußball-Bund und gesagt: Alles, was den Titelgewinn gefährdet, gehört nicht vor dieses Finale. Und ich hätte womöglich mit Konsequenzen gedroht, wenn es nicht aufhören würde. Es musste unmissverständlich mitgeteilt werden: Wir sind im Tunnel.“
Sammer weiter: „All das muss eine Führungskraft aussprechen. Wir brauchen Führungskräfte, die einer jungen Mannschaft mit Spielern teils ohne jede Turniererfahrung eine Linie vorgeben.“
Der zähe Poker um Woltemade hat noch kein Ende in Sicht. Am Freitag lehnte Stuttgart das erste schriftliche Angebot der Münchner in Höhe von 40 Mio. Euro plus fünf Mio. Euro Boni ab. Stuttgarts Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (50) sagt: „Wir geben ihn ja nicht her. Er wird auch in der kommenden Saison Fußball spielen bei uns.“
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