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Das trifft St. Pauli hart.
Ricky-Jade Jones (22) hat sich bei seinem Sturz im Drochtersen-Test (0:1) so schwer verletzt, dass er operiert werden muss. Der neue Stürmer hatte sich am Samstag die Schulter ausgekugelt, die Ärzte hatten sie noch vor Ort wieder eingerenkt.
Doch die Verletzung ist komplexer. Nach der abschließenden Diagnostik am Montag wurde entschieden, dass Jones in den kommenden Tagen unters Messer muss.
Das Problem: Bis die Schulter nach einer Operation wieder komplett belastet werden kann, kann viel Zeit vergehen. Bei Leistungssportlern empfehlen Mediziner mindestens eine Pause von drei Monaten. Selbst bei positivem Heilungsverlauf ist das erste Saison-Viertel gelaufen.
FC St. Pauli: Schulter-OP! Jones fällt lange aus
Bitter für Klub und Profi. St. Pauli hatte Jones (Top-Speed 37,6 km/h) erst in der Sommerpause von England-Drittligist Peterborough verpflichtet, wollte mit ihm, Andréas Hountondji (23) und Mathias Pereira Lage (28) sein Tempo-Defizit im Angriff wettmachen. Jetzt ist eine Säule bereits weggebrochen.
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Alexander Blessin (52) unmittelbar nach dem Test: „Das ist maximal unglücklich, wie er auf die Schulter gefallen. Die Verletzung kotzt mich mächtig an.“ Da hatte der Trainer noch gehofft, das Ganze würde glimpflicher ausgehen.
Ob und wie St. Pauli auf den langen Ausfall reagiert, ist noch offen.
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