FCN: Lukas Schleimer: Der unermüdliche Kämpfer beim 1. FC Nürnberg | Sport

12.03.2025 - Çarşamba 01:50

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Er lässt sich einfach nicht unterkriegen…

Seit Monaten kommt Mittelstürmer Lukas Schleimer (25) beim 1. FC Nürnberg über eine Jokerrolle nicht mehr hinaus. Teilweise saß er sogar nur auf der Tribüne. Andere Profis hätten bei so wenigen Einsatzminuten (nur 94 seit Anfang November) in der Winterpause das Weite gesucht. Nicht so der Matchwinner von Münster.

Schleimer: „Ich bin einfach ein Typ, der nie aufgibt und sich in jedem Training, in jeden Zweikampf reinhaut. Wenn es dann für den Kader nicht reicht, dann akzeptiere ich das und steck meinen Kopf nicht in den Sand. Den Verein zu verlassen, war für mich keine Option.“

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[-->Quelle: Bild09.03.2025

Und den Lohn für so viel Uneigennützigkeit und Vereinstreue bekam Schleimer jetzt im Preußenstadion in der 82. Minute. Als wirklich niemand mehr mit einem Tor für den Club rechnete, war er zu Stelle.

Schleimer strahlend: „Ich bin überglücklich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Erst dachte ich, dass Stefanos selber schießt. Dann sehe ich aber, dass er noch einmal den Haken macht und dann habe ich nur noch `Stef` geschrien.“ Und Stefanos Tzimas erhörte nach seinem brillanten Solo seinen Mitspieler.

Schleimers Mentalität beeindruckt auch Trainer Miroslav Klose (46): „Wir brauchen diese Spieler, die sich nicht hängen lassen. Die verstehen, dass man das Training für sich selbst macht und das zeigt Schleimi seit Wochen. Er schnuppert jetzt wieder an der Startelf.“

Gut möglich, dass Schleimer nach seinem viel umjubelten Siegtor ausgerechnet im 274. Frankenderby wieder auflaufen darf. Es wäre sein erster Startelf-Einsatz nach fast sechs Monaten Pause.

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HSV wartet

Am 5. April (13 Uhr) kommt es zum Heimknaller gegen den Hamburger SV. Mitglieder können sich seit letzten Donnerstag mit Tickets eindecken. Seit heute Vormittag läuft der Vorverkauf für offizielle Fanclub-Mitglieder und Dauerkarten-Inhaber. Ab Dienstag startet dann der freie Ticket-Verkauf.

Sperren verhindert

Mit Jens Castrop (21/neun Gelbe Karten), Stefanos Tzimas (19) und Berkay Yilmaz (19) standen in Münster gleich drei Spieler auf dem Platz, denen eine Gelb-Sperre drohte. Alle verhinderten eine weitere Verwarnung und können so am Sonntag beim Derby mitspielen.

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