Formel 1: Max Verstappen geht wütend auf seine Kritiker los! „Können sich verp****“ | Sport

22.07.2024 - Pazartesi 08:40

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Jetzt schlägt der Oberbulle um sich!

Max Verstappen (26) ist Titelverteidiger, führt in der Fahrerwertung (76 Punkte Vorsprung) der Formel 1 deutlich – aber trotzdem gingen bei ihm beim Großen Preis von Ungarn die Pferde mit ihm durch. Vor und auch NACH dem Rennen.

Weltmeister Max Verstappen (26) schafft es nur zum Tagessieger im Meckern, Maulen und Motzen.

Also er nach seinem fünften Platz auf die mögliche Kritik angesprochen wurde, die auf ihn jetzt einprasselt, sagte er: „They can fuck off“ (frei übersetzt: „Die können sich alle verp*****“). Rumms!

Sportlich lief es für den Holländer in Budapest alles andere als optimal. Die neuen Updates zündeten nicht, McLaren erwies sich als das klar schnellere Auto. Das ließ Verstappen im Rennen vor allem per Funk an seinem Team aus.

Verstappen zofft sich mit eigenen Team

► Runde 43: Mercedes-Star Lewis Hamilton (39) und Ferraris Charles Leclerc (26), mit denen Verstappen um Platz drei kämpft, kommen zwei Runden früher in die Box, um sich schnellere frische Reifen zu holen.

Verstappen fährt trotzdem schnell weiter, Red-Bull-Renningenieur Gianpiero Lambiase (43) funkt nach der ersten guten Rundenzeit des Holländers: „Das ist mal ein guter Einstand.“

Verstappen: „Komm mir nicht so. Ich probiere das zu retten, was ihr mit der scheiß Strategie angestellt habt.“ RUMMS!

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Grund für seine Kritik: Er hielt die Strategie für falsch, mit den harten Reifen länger draußen zu bleiben als die Konkurrenz. Zwar hatte er so am Ende des Rennens die frischeren Reifen – jedoch ist das Überholen in Ungarn fast unmöglich.

In Runde 63 versucht es der dreifache Weltmeister dennoch. Verstappen will an Hamilton vorbeiziehen – und kracht mit dem Silberpfeil zusammen.

Max Verstappen hebt nach einem Zusammenstoß mit Lewis Hamilton ab

Max Verstappen hebt nach einem Zusammenstoß mit Lewis Hamilton ab

Foto: SKY

Verstappen emotional am Funk: „Er hat beim Bremsen gelenkt.“

Das ist verboten – stimmt aber in dem Fall nicht. Sieht auch Red Bull so. Verstappens Renn-Ingenieur Gianpiero Lambiase: „Ich werde mich nicht auf einen Funkstreit mit den anderen Teams einlassen, Max. Wir lassen die Rennleitung ihr Ding machen. Das ist kindisch im Funk, kindisch.“

Auch nach dem Rennen ist Verstappen nur schwer zu beruhigen.

Bei RTL legt er nach: „Vielleicht war unsere Strategie-Abteilung im Urlaub. Wir haben alle Informationen, vielleicht muss ich es in Zukunft selber machen.“ Und an etwaige Kritiker seines Pöbel-Auftritts: „Die können sich verpi****.“

Immerhin: Neben der Strecke ist Frieden eingekehrt im Bullenstall – dank Oliver Mintzlaff (48). Red Bulls Sport-Boss hat den monatelangen Machtkampf mit diversen Einzelgesprächen beendet. Motorsport-Boss Dr. Helmut Marko (81) und Teamchef Christian Horner (50) ziehen wieder an einem Strang.

Sollten sie auch! Denn McLaren konnte durch den Doppelsieg die Lücke auf Red Bull in der Konstrukteurs-Wertung erneut verkleinern. Nur noch 51 Punkte trennt die beiden Teams. Während McLaren in Ungarn stolze 43 Punkte einfuhr, holte Red Bull nur 16 Punkte. Auf Dauer kann sich Red Bull solch eine Ausbeute nicht leisten.

Bereits am kommenden Sonntag findet das nächste Rennen – das letzte vor der Sommerunterbrechung – in Belgien statt! Sollte McLaren Max Verstappen wieder davonfahren, könnte die Pause bei Red Bull ungemütlich werden.

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