Formel 1: Mercedes-Chef Wolff schießt gegen Red-Bull-Boss Horner | Sport

20.11.2024 - Çarşamba 22:02

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Die besten Freunde werden die beiden Formel-1-Teamchefs in diesem Leben nicht mehr.

Mercedes-Chef Toto Wolff (52) und Red-Bull-Boss Christian Horner (51) gelten als die größten Rivalen der Formel 1 – auf und neben der Rennstrecke.

Vor dem Großen Preis von Las Vegas (Sonntag ab 7 Uhr live bei Sky, RTL und im BILD-Liveticker) hat Wolff in einem Interview mit dem „Guardian“ gegen Horner geschossen. Der Grund: Wolffs Ehefrau Susie - die Geschäftsführerin der F1-Acadamy (eine reine Frauen-Rennserie).

Susie Wolff und ihr Ehemann Toto in London im Dezember 2023

Susie Wolff und ihr Ehemann Toto in London im Dezember 2023

Foto: picture alliance / www.piqtured.com

Toto Wolff wirft Christian Horner vor, sich seiner Frau Susie Wolff (41) gegenüber respektlos zu verhalten und sie während einer FIA-Untersuchung nicht unterstützt zu haben.

Schlimme Vorwürfe gegen Susie Wolff Ende 2023

Ende 2023 untersuchte die Compliance-Abteilung der FIA Vorwürfe, dass sich Susie Wolff und ihr Mann Toto gegenseitig Firmen-Informationen austauschen würden. Die Untersuchung wurde schnell eingestellt, Beweise lagen keine vor.

Doch damit war die Sache nicht vom Tisch.

Susie Wolff ging ihrerseits in die Offensive und kündigte Anfang 2024 rechtliche Schritte gegen die FIA an. Dabei wurde sie zunächst von neun Teams unterstützt … nur von einem nicht: Red Bull.

Noch heute regt sich Toto Wolff darüber sehr auf. Im „Guardian“ sagte er:

„Ich kann eine Menge Sch*** einstecken. Daran bin ich gewöhnt. Aber wenn deine Frau in einen Konflikt hineingezogen wird, mit dem sie nichts zu tun hat, und ihr Ruf tadellos ist, dann hört der Spaß auf. Alle Teamchefs waren bereit, außer Christian Horner, ein Dokument zu unserer Unterstützung zu unterschreiben.“

Christian Horner unterschrieb erst als letzter Teamchef das Dokument

Christian Horner unterschrieb erst als letzter Teamchef das Dokument

Foto: Carlos Perez Gallardo/REUTERS

Dass schließlich auch Horner sich bereit erklärte, das Dokument zu unterschreiben, hatte laut dem Österreicher einen Grund: Die anderen Teamchefs machten Horner klarm, dass es seltsam aussehen würde, wenn er der einzig wäre, der nicht unterschreibt.

Doch der Stachel sitzt weiter tief, wie Wolff zugibt – ein klärendes Gespräch sieht er als wenig zielführend: „Ich glaube nicht, dass man sich auf das verlassen kann, was er sagt. Ich denke, vieles davon geschah aus Respektlosigkeit vor ihren Leistungen als Rennfahrerin und als Beitrag zum Wandel. Es war auch ein Versuch, mich zu verletzen, indem er meine Frau nicht respektierte.“

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