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Fortuna Düsseldorf kehrt in die Erfolgsspur zurück – und auf einen alten Weg…
In der Hinrunde war die Mannschaft von Daniel Thioune (50) sieben Spieltage lang Tabellenführer, reagierte auf Kritik an den Leistungen sehr abweisend. Die Quittung kam, die folgenden Monate zeigten, dass Fortuna in dieser Form nicht bereit ist für die Spitze. Nun gab es gegen Regensburg (1:0) wieder einen Sieg, aber auch viel Gegenwind – den Team und Trainer erneut gekonnt wegpusten.
Fortuna baut wieder die Wagenburg auf!
Defensive Angsthasen-Taktik in der ersten Halbzeit, als der Tabellenletzte unbedrängt den Ball laufen lassen durfte, keine Ideen, jede Menge Ballverlust, schwache Zweikampfführung, unbedrängte Rückpässe – dafür gab es auch von vielen Fans die Quittung. Manchmal gab es Pfiffe, vor allem aber immer wieder Momente, in denen es mucksmäuschenstill im Stadion war, weil der Fortuna-Fußball sprachlos machte. Doch die Verantwortlichen dafür verwiesen hinterher nur darauf, dass einzig die Tore fehlten.
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Kapitän Andre Hoffmann (31): „Eins werde ich nie machen: Mich für Siege entschuldigen! Es ist klar, dass wir schlecht ins Spiel gekommen sind, aber der Tabellen-18. hat mutig gespielt, damit hatten wir unserer Probleme. Die ersten 30 Minuten waren nicht gut, in der zweiten Halbzeit müssen wir uns vorwerfen, dass wir nicht in der Lage waren, das zweite Tor zu machen, damit hier Ruhe ist. Wir hatten viele Hochkaräter, um das Spiel früher zu entscheiden, daraus müssen wir mindestens zwei, vielleicht drei Tore machen.“ Auch bei Florian Kastenmeier (27) und Matthias Zimmermann (32) war der Tenor: Bei einer besseren Chancenverwertung wäre alles nahezu wunderbar gewesen.
Fortuna baut sich wieder sein Schutzschild gegen kritische Einflüsse auf – und kehrt auch in einer anderen Sache zu alten Ansichten zurück. Hoffmann: „Das Spiel in Hamburg war eine Leistung, in der man über 90 Minuten deutlich aufgezeigt bekommen hat, dass man diese Saison mit den ersten beiden nicht mithalten kann – das hat uns schon beschäftigt. Wir haben noch acht Spiele, und nach dem Spiel in Hamburg haben wir uns auf die Fahne geschrieben, dass wir nicht mehr aufs große Ganze schauen, was nach dem 34. Spieltag ist. Uns tut es gut, jedes Spiel alleine zu betrachten.“
Und der Blick auf das Spiel gegen Regensburg ist bei Fortuna selbst ganz offensichtlich deutlich besser als der des Umfelds. Denn auch Daniel Thioune (50) war ziemlich angetan: „Wir hatten in der zweiten Halbzeit eine hohe Qualität an Torchancen. Da war es fahrlässig, nicht auf 2:0 zu stellen. Da war die Unzufriedenheit da, dass wir das Spiel nicht abgeschlossen haben, so war es ein Arbeitssieg. Aber ich freue mich, dass wir nach vielen Wochen wieder zu Null gespielt haben. Ich bin sehr zufrieden – nicht mit allen Momenten, aber in erster Linie mit dem Ergebnis, weil es zu Null war und wir uns viele Torchancen herausgespielt haben.“
Zumindest Fortuna selbst fand ihren Auftritt also zumindest ziemlich gut…
Die BILD-Noten der Fortuna-Spieler
Startelf: Kastenmeier 3 – Oberdorf 3, Hoffmann 3, Heyer 3 – Iyoha 4, Johannesson 4, Zimmermann 3, Gavory 4 – Appelkamp 5 – Vermeij 5, Kownacki 5
Einwechselspieler: Pejcinovic 5 (60. f. Vermeij), Niemiec – (81. f. Iyoha), Schmidt – (81. f. Appelkamp), Boller – (90.+3 f. Johannessson)
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Apsny News


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