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Deutschland scheitert in der Verlängerung des EM-Halbfinales an Spanien.
Danach spricht Bundestrainer Christian Wück im ARD-Interview und erklärt, was im deutschen Frauenfußball besser werden muss.
Zunächst sagt er: „Wir können stolz sein. Es war ein guter Anfang. Wir haben im Oktober eine Entwicklung angestoßen.“
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Wück analysiert: „Wir müssen uns vor allem im Jugendbereich verbessern, dass wir gut ausgebildete Spielerinnen in die Bundesliga bekommen. Die Ballbesitzphasen müssen wir besser machen. Das gehört zu einer Top-Mannschaft. Das fehlt uns noch im Gegensatz zu Frankreich oder Spanien.“
Weiter sagt der Bundestrainer: „Wir wollen keine Blaupause von Spanien werden. Wir wollen unsere eigene Identität haben. Das hat man heute gesehen. Wir wollen uns natürlich als Mannschaft weiterentwickeln. Genau diese Chancen, die sich heute ergeben haben, wollen wir reinmachen. Das wird ein bisschen dauern.“
Dann holt Wück zu einem Appell aus.
Wück hält nach dem Spiel eine Ansprache im Kreis
Zunächst sagt er: „Wir müssen uns in der Breite verbessern, brauchen mehr Talente. Aber wir haben eine Grundlage. Wenn man sich heute die Mannschaft anschaut, das hätte keiner gedacht, dass wir so lange gegen die Spanierinnen bestehen.“
Wück gibt ein konkretes Beispiel: „Wir hatten zwei Außenverteidigerinnen. Die eine spielt nicht, die eine wechselt jetzt innerhalb der Bundesliga. Die waren beide sensationell gut, auf internationalem Niveau. Wir müssen schauen, dass wir die zum Spielen bekommen.“
Gemeint sind: Franziska Kett und Carlotta Wamser. Kett kommt beim FC Bayern nicht zum Einsatz, Wamser wechselte nun von Frankfurt nach Leverkusen.
Der Bundestrainer fordert: „Die Vereine müssen die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Wir gewinnen und wir verlieren zusammen. Ich habe vor Kurzem gelesen, dass der DFB meilenweit hinter den Top-Nationen liegt. Und drei Tage später lese ich, dass wir im Halbfinale sind. Da müssen die Deutschen vielleicht auch mal ein bisschen lernen, dass wir gemeinsam alles zusammen machen und wir für die deutsche Nation das Beste wollen.“
Wück abschließend: „Wir sind für die Unterstützung, die wir hier bekommen haben, sehr, sehr dankbar. Weil wir mitbekommen, dass wir wahrgenommen werden, dass die Frauen ein unheimliches Standing haben. Wir haben jede Minute genossen, wo wir hier auf dem Platz waren.“
Jetzt brauche er „ein paar Tage“ Pause, um sich von dem EM-Stress zu erholen.
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Apsny News


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