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Die Nacht von Basel im Viertelfinale der EM zwischen Deutschland und Frankreich – eine epische Nacht für den Frauenfußball.
Im Elfmeterschießen behalten die deutschen Frauen die Oberhand. Wahnsinn! Am Montagabend postete die verletzte Kapitänin Giulia Gwinn in ihrer Insta-Story ein vielsagendes Bild vom letzten Strafstoß der Französinnen, den unsere Titanin Ann-Kathrin Berger parieren konnte.
„DAS ist ein TEAM“, garniert mit einem großen roten Herzen.
Zu sehen ist neben der Parade von Berger unsere Mannschaft, die Arm in Arm zusammensteht. Daneben stehen die Französinnen – jede für sich.
Dieses Bild postete Gwinn in ihrer Insta-Story. Hinten links: Die DFB-Elf steht geschlossen zusammen
Nach der Gruppenphase war die DFB-Elf als Außenseiterinnen in das Viertelfinale gegen die bis dahin bärenstarken Französinnen gegangen.
Das 1:4 im letzten Gruppenspiel gegen Schweden hatte alle Alarmglocken zum Klingeln gebracht – mit Erfolg. Gegen Frankreich kämpfte das Team nach der Roten Karte gegen Abwehrchefin Hendrich wie Löwinnen. Kein Weg war zu weit, kein Zweikampf zu viel.
Und der Gegner? Nach der Partie äußerten sich Frankreichs Spielerinnen teilweise abfällig über die destruktive Spielweise der deutschen Mannschaft.
In Frankreich hatte man während des Turniers noch den guten Zusammenhalt gelobt, einen Umbruch vollzogen. Auffällig: Bei Toren jubelten auch die Ersatzspielerinnen und Betreuer mit.
Vieles erinnert an die EM der Männer 1996. Auch damals musste das Team zahlreiche Nackenschläge verkraften. Viele verletzte Spieler, Sperren und ein kraftraubendes Halbfinale gegen England. Für das Finale gegen Tschechien (2:1 g.g.) bekamen sogar die Ersatztorhüter Oliver Reck und Oliver Kahn Feldspieler-Trikots beflockt.
Ganz so weit sind unsere Frauen vor dem Halbfinale am Mittwoch (Anstoß 21 Uhr/Live in der ARD und bei DAZN) gegen Spanien noch nicht. Aber das Personal ist reichlich ausgedünnt.
Gwinn und Linder sind verletzt, Hendrich (Rot) und Nüsken (2. Gelbe) sind gesperrt. Gegen Spanien wird also in jedem Fall die „Erfolgszehn“ des Frankreich-Spiels umgestellt werden müssen.
So oder so: auch gegen Spanien gehen die DFB-Frauen als krasse Außenseiterinnen ins Spiel. Die Weltmeisterinnen sind bisher nur so durchs Turnier geflogen. Auch im Viertelfinale gegen die Schweiz (2:0) betrieben die Spanierinnen Chancenwucher, verschossen sogar zwei Elfmeter.
So weit muss es am Mittwoch nicht kommen. Aber in jedem Fall muss eine weitere Energieleistung her, um den Traum vom Titel am Leben zu halten. Mit dem Teamgeist ist allerdings alles möglich.
Wir stehen im Halbfinale!: Unser Wahnsinns-Sieg im Video
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Apsny News


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