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Frauen-EM – Wück nach Schweden-Schlappe: „Wir liegen am Boden“ | Sport
12.07.2025 - Cumartesi 21:46
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Alter Schwede, das war nix!
Unsere DFB-Frauen verlieren ihr letztes EM-Gruppenspiel deutlich – trotz Führung am Ende 1:4 gegen starke Schwedinnen. Deutschland verpasst so auch den Gruppensieg.
Vor allem die Abwehr macht Sorgen. Gerade in der ersten Halbzeit steht die Defensive von Bundestrainer Christian Wück (52) super offen, lädt Schweden zu guten Torchancen im Minutentakt ein.
Bemängelt Wück im ZDF-Interview, sagt: „Das Ziel war nicht, vier Tore zu bekommen. Wir wollten hinten stabil stehen.“
Und weiter: „Bis zur Roten Karte habe ich ein Spiel auf Augenhöhe gesehen. Dann hatten wir keinen Zugriff mehr. Spätestens mit der Roten Karte war das Spiel für uns erledigt.“
Carlotta Wamser (21) kassierte in der 32. Minute glatt Rot, rettete auf der Linie einen Schuss mit der Hand. Fridolina Rolfö (31) verwandelte den fälligen Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:3 aus deutscher Sicht. Die DFB-Elf muss im Anschluss rund eine Stunde in Unterzahl bestehen.
Schiedsrichterin Silvia Gasperotti (32) zeigt Carlotta Wamser (21) die Rote Karte
Wück: „Das war eine Aneinanderreihung von Verhaltensweisen, die nicht gut waren. Die Schwedinnen haben unheimlich viel Qualität auf dem Platz. Wir liegen jetzt am Boden, aber wir werden auch wieder aufstehen.“
Angreiferin Klara Bühl (24) sagt im ZDF: „Wir geben das Spiel einfach her, das ist unglaublich bitter. Es war ein krasser Kraftakt. Ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft, dass wir in der zweiten Halbzeit nur noch ein Tor zugelassen haben.“
Die verletzte Kapitänin Giulia Gwinn (l./26) und Klara Bühl (24) im Gespräch nach dem Spiel
Der Bundestrainer fand nicht alles schlecht, verabschiedet sich mit einem positiven Blick auf das Schweden-Spiel. „Der Anfang war sehr gut. Alle haben gesehen, dass wir drückend überlegen waren. Leider war das nur zehn, 15 Minuten so“, sagt er. Und weiter: „Über die restliche Zeit war Schweden die bessere Mannschaft.“
Weiter geht’s für die DFB-Frauen am Samstag (19. Juli, 21 Uhr) in Basel. Mögliche Gegner: Frankreich, England oder Holland. Die Entscheidung fällt am Sonntag, dann stehen in Gruppe D die letzten Spiele an.
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