Fregatte „Hamburg“ läuft am Montag ins Rote Meer aus: Gefährlicher Einsatz gegen neue Huthi-Raketen | Politik

07.07.2024 - Pazar 02:20

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Diesmal könnte der Kampf-Einsatz noch gefährlicher werden. Die Fregatte „Hamburg“ (236 Frauen und Männer Besatzung) läuft am Montag in den Einsatz gegen die Huthi-Rebellen ins Rote Meer aus. Das bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gegenüber BILD.

Zuvor soll es nach BILD-Informationen ein ausgedehntes Schießtraining mit allen Waffen und Flugabwehr-Flugkörpern im Mittelmeer geben. Erst wenn alle Waffen einsatzfähig sind, geht es durch den Suezkanal ins Rote Meer. Dort befinden sich seit Monaten mehrere Kriegsschiffe im EU-Militäreinsatz zur Sicherung der Handelsschifffahrt.

Der Einsatz für die „Hamburg“ wird gefährlich werden. Nach BILD-Informationen verfügen die Huthi-Rebellen mittlerweile über neue und moderne ballistische Flugkörper (möglicherweise vom Iran geliefert), die nicht so schnell für Abwehrmaßnahmen zu erfassen sein sollen. Laut Marine-Kreisen können diese Raketen nur im Radar-Verbund mit anderen verbündeten Schiffen erkannt und zerstört werden.

Immer wieder wurden und werden Handelsschiffe durch Huthi-Raketen angegriffen und beschädigt oder sogar versenkt. Die Rebellen unterstützen die Hamas-Terroristen in deren Terror-Krieg gegen Israel.

Vor der „Hamburg“ war die Fregatte „Hessen“ im Einsatz. Insgesamt verfügt die Deutsche Marine über drei dieser Einheiten. („Hessen“, „Hamburg“, „Sachsen“). Als Teil der „Sachsen“-Klasse ist die Fregatte „Hamburg“ als Mehrzweckschiffe für Geleitschutz und Seeraumkontrolle konzipiert worden. Ihr Schwerpunkt ist die Luftverteidigung.

Die Bewaffnung der Fregatte „Hamburg“:

2 Zellen-Senkrechtstarter für SM-2 und ESSM

2 Vierfach-FK-Starter für Schiff-Schiff-Flugkörper RGM-84 Harpoon

2 Starter für Nahbereichsflugabwehr RIM-116 RAM

1 Hauptgeschütz 76 mm Compact

2 Maschinenkanonen 27 mm MLG

2 Dreifachtorpedorohrsätze MKL 32

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