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Wenn es in seinem Strafraum lichterloh brannte, war er zur Stelle – jetzt will er richtige Feuer löschen: Kevin Kunz (33), Ex-Torwart bei Carl Zeiss Jena, hat im Winter seine Karriere beendet – und wird Feuerwehrmann!
Kunz: „Das war schon immer ein Kindheitstraum!“
Kunz war in der Jugendfeuerwehr, gesteht aber: „Da kam dann der Fußball dazwischen.“ Um Profi zu werden, stellte er dieses Hobby hintan.
Nach einer Kopfverletzung stand Kevin Kunz beim FC Carl Zeiss zeitweise mit einem Helm im Tor
Und doch, Feuerwehr und Fußball haben vieles gemeinsam: „Es ist beides eine Kombination aus Sport, Teamgeist und Verantwortung“, sagt Kunz, der auch für den Chemnitzer FC, Jahn Regensburg in der 2. Liga und zuletzt beim MSV Duisburg spielte.
Den Umgang mit schwerem Gerät lernt Kunz gerade in seiner Ausbildung.
Seine Frau aber blieb in Jena. „Als ich allein im Hotelzimmer lag, fiel für mich die Entscheidung, aufzuhören und etwas Neues zu beginnen“, erklärt der Keeper. Als die Zusage von der Jenaer Feuerwehr kam, war für ihn die Sache klar: „Es war das Zeichen, dass es ein guter Moment ist. Noch bin ich fit“, bemerkt Kunz.
Wenn der FCC ruft, kommt er mit Blaulicht
Zehn Wochen Ausbildung liegen bereits hinter ihm. Der erste Einsatz aber ist noch weit weg: „Wir müssen erst einmal die Grundlagen lernen. Welches Gerät auf welches Auto wo hingehört, wie die Strukturen an einer Einsatzstelle sind.“
Was ebenso für den neuen Job sprach, ist Jena. Kunz: „Ich habe im Paradies immer noch mein Fahrrad stehen, bin bei den Spielen. Und wenn der FCC ruft, bin ich da.“
Zur Not mit Blaulicht …
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