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Gaza-Krieg: Erdogan beschimpft Netanjahu als „blutsaugenden Vampir“ | Politik

Gaza-Krieg: Erdogan beschimpft Netanjahu als „blutsaugenden Vampir“ | Politik
Okundu
02 Haziran 2024 - 19:19

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Widerliche antisemitische Hetze auf offener Bühne: Der türkische Despot Recep Tayyip Erdogan (70) hat eine Rede vor Abgeordneten seiner Regierungspartei AKP genutzt, um den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu (74) aufs Übelste zu verunglimpfen.

Nach den Luftangriffen Israels auf die Stadt Rafah im Gazastreifen beschimpfte Erdogan Netanjahu als „Psychopaten“ und „blutsaugenden Vampir“. Er unterstellte Netanjahu – wie schon bei diversen wütenden Verbal-Attacken in der Vergangenheit –verantwortlich für den Tod von 45 Menschen in einem Flüchtlingslager der Stadt zu sein.

Erneut bezeichnete Erdogan das israelische Vorgehen gegen die Terroristen der Hamas als Völkermord, hetzt gegen den Westen: „Amerikanischer Staat, dieses Blut klebt auch an euren Händen. Ihr seid für diesen Völkermord genauso verantwortlich wie Israel. Auch ihr Staats- und Regierungschefs Europas seid an Israels Völkermord, dieser Barbarei, diesem vampirhaften Akt Israels beteiligt, weil ihr geschwiegen habt.“

Worte, die Erdogan nicht zufällig gewählt haben dürfte: In antisemitischen Verschwörungstheorien taucht immer wieder die Erzählung des „bluttrinkenden Juden“ auf. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung identifiziert diese Rhetorik als „eindeutig antisemitisch“.

Perfide Hamas-Taktik wird ignoriert

► Typisch für den Israel-Hass im aktuellen Konflikt: Erdogan verschweigt die grausamen Verbrechen der Hamas am 7. Oktober 2023, bei denen mehr als 1200 Menschen starben und Hunderte verschleppt wurden. Er ignoriert den Raketenhagel, der seitdem über Israel niedergeht – mit nur einem Ziel: den jüdischen Staat auszulöschen.

Und: Erdogan schert sich nicht um die perfide Taktik der Hamas-Terroristen, die die eigene Bevölkerung als Schutzschild nutzen. Wie in Rafah: Am Donnerstag legte die israelische Armee Beweise vor, die den verheerenden Brand in einem Flüchtlings-Zeltlager in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Wie Armeesprecher Daniel Hagari erklärte, hatte Israel zwei Präzisionsbomben eingesetzt, um zwei hochrangige Hamas-Kommandeure auszuschalten – mit Erfolg. Doch das anschließende Feuer wurde nach Angaben der Armee nicht durch diese Bomben ausgelöst, sondern eine „Sekundärexplosion“.

Denn auch in diesem Fall hatte Hamas mit voller Absicht ein Munitionslager in direkter Nähe zu den Flüchtlingszelten errichtet – um im Falle eines Angriffs später Israel beschuldigen zu können. Wieder ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung!

[–>In Rafah halten sich noch mehrere kampffähige Einheiten der Hamas auf: Aus dem Gebiet feuerte die Hamas nur wenige Stunden vor dem israelischen Angriff mehrere Raketen auf israelische Städte ab.

Ein weiteres Ziel der israelischen Militäroffensive: Die Befreiung der mehr als 100 Geiseln, die sich noch immer in der Gewalt der Hamas und anderer Terrorgruppen befinden.

Am Dienstag hatten Terroristen des Palästinensisch-Islamischen Dschihad ein Video veröffentlicht, in dem der Israeli Sasha Troufanov (28) vorgeführt wurde. Der Amazon-Mitarbeiter wurde wie mehr als 200 Menschen am 7. Oktober in den Gazastreifen verschleppt.

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