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Genf – Rückschlag im Kampf gegen Müll: Die geplante weltweite Vereinbarung zur Eindämmung von Plastikabfällen ist vorerst gescheitert.
Nach drei Jahren zäher Verhandlungen konnten sich rund 180 Staaten in Genf nicht auf einen gemeinsamen Vertragstext einigen. Mehrere Delegationen bestätigten am Freitagmorgen im Plenum das Aus der Gespräche.
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Die Fronten sind verhärtet: Über 100 Staaten – darunter Deutschland, die EU und viele Länder in Afrika, Asien und Südamerika – wollen die Plastikproduktion drastisch begrenzen, Einwegartikel wie Becher oder Besteck verbieten und Recycling konsequent ausbauen. Dagegen stemmen sich die großen Öl- und Plastikproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran und Russland. Sie setzen auf besseres Müll-Management, wollen aber keine Produktionsobergrenzen.
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