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Gerüchte um neuen Raketen-Typ: Startet Putin heute einen Großangriff auf Kiew? | Politik
20.11.2024 - Çarşamba 12:51
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Die US-Botschaft in Kiew warnt vor einem Großangriff Putins auf die ukrainische Hauptstadt Kiew! Der Angriff soll am Mittwoch stattfinden, es gebe „konkrete Informationen“. Die Mitarbeiter der Botschaft wurden angewiesen, vor Ort Schutz zu suchen.
Auf dem Online-Dienst X teilt die US-Botschaft in Kiew mit: „Die US-Botschaft in Kiew erhielt konkrete Informationen über einen möglichen größeren Luftangriff am 20. November. Die Botschaft wird geschlossen bleiben und empfiehlt US-Bürgern, sich im Falle einer Luftwarnung sofort in Sicherheit zu bringen.“
Deutsche Botschaft bleibt vorerst geöffnet
Nach der US-Warnung schlossen auch Spanien und Italien ihre Botschaften. Das Auswärtige Amt teilte auf BILD-Anfrage mit: „Unsere Botschaft in Kyjiw ist heute in eingeschränktem Betrieb geöffnet. Mit unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort stehen wir in ständigem Austausch, um bei einer Lageveränderung entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Für Deutsche vor Ort ist unsere Botschaft weiterhin erreichbar.“ Die Sicherheitsmaßnahmen wurden nach BILD-Informationen erhöht.
Gegen 13 Uhr deutscher Zeit gab es in Kiew und anderen Regionen des Landes Luftalarm. Die Warnung sollte nicht ignoriert werden, teilt der Chef der Präsidialverwaltung mit.
Für Unruhe sorgt in der Ukraine zusätzlich, dass russische Politiker Gerüchte befeuern, Putin könne erstmals den Einsatz eines neuen Raketen-Typs befehlen. Laut einem populären Telegram-Kanal („Insider UA“, 1,4 Millionen Follower) gibt es Hinweise, dass die ballistische Interkontinentalrakete RS-26 Rubezh zum Einsatz kommen könnte, die mit 1,2 Tonnen Sprengkopf massive Zerstörungen verursachen kann.
Die Warnung kommt zu einer Zeit, in der die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine auf dem Höchststand sind.
Eskalation nach Scholz-Telefonat
Am Freitag telefonierte Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD) mit dem russischen Despoten Wladimir Putin (72). Was von Außen wie ein Schritt in Richtung Annäherung aussah, war für den russischen Machthaber offenbar nichts als eine weitere Partie seines politischen Schachspiels. Nur zwei Tage später starteten Putins Truppen einen verheerenden Luftschlag mit 210 Geschossen.
Nachdem der scheidende US-Präsident Joe Biden (81) der Ukraine eine Genehmigung für die Verwendung von Langstreckenwaffen ins Innere Russlands erteilt hatte, schoss Kiew am Dienstag laut Moskau sechs Raketen aus US-Produktion auf russisches Gebiet.
1000 Tage Krieg und kein Ende
Die russische Propaganda droht seither dem gesamten Westen mit Konsequenzen, Putins Bluthund Dmitri Medwedew (59, Vize-Chef des Sicherheitsrates), der immer wieder auf das russische Atom-Arsenal verweist, drohte sogar mit dem „Dritten Weltkrieg“.
Real ist die Gefahr für die Ukraine: Sollte der neue US-Präsident Donald Trump (78) die US-Militärhilfe einstellen, drohe der Sieg Russlands über die Ukraine, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) bei einem Besuch des US-Senders Fox-News.
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