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Die Gesundheitsreform von Karl Lauterbach (61, SPD) ist keine einheitliche Reform. Sie ist nichts aus einem Guss. Sie ist ein Paket von Maßnahmen und Gesetzen, bei dem man schnell den Überblick verliert.
Lauterbach greift hauptsächlich an zwei Punkten an, um die Versorgung zu verbessern oder wenigstens zu sichern: bei den Kliniken und bei den Hausärzten.
► Das Gesetz, das sich mit den Kliniken beschäftigt, trägt den sperrigen Namen „Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz“ und wurde am 15. Mai vom Bundeskabinett beschlossen.
► Dasjenige, das besonders die Hausärzte betrifft, heißt: „Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz“ und wurde am 22. Mai vom Bundeskabinett beschlossen.
Karl Lauterbach zu BILD am SONNTAG: „Deutschlands Gesundheitssystem ist stark, aber in der Struktur veraltet. Gleichzeitig werden die Herausforderungen in unserer alternden Gesellschaft immer größer. Deshalb modernisieren wir das System auf allen Ebenen. Spezialisierung im Krankenhaus, mehr Hausärzte, weniger Lieferengpässe bei Medikamenten, alles vom Patienten her gedacht.“ Die Babyboomer bräuchten eine gute Behandlung. „Dafür schaffen wir jetzt die Voraussetzungen.“
Lesen Sie hier im Einzelnen, was Sie von dieser Reform erwarten dürfen:
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