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Neuer Papst, neuer Stil!
Leo XIV. betete gestern am Grab seines Vorgängers Franziskus, mit dem er bestens konnte. Aber nicht nur bei der Auswahl der Kleidung und in der Frage des Wohnsitzes setzt der erste Amerikaner auf dem Stuhl Petri ganz andere Akzente. Und das gilt offensichtlich auch fürs Auto: Für seinen ersten privaten Ausflug nutzte er einen schwarzen VW Passat, nicht den weißen Fiat 500L seines Vorgängers.
Franziskus hatte den Fiat zuletzt an Gründonnerstag benutzt, als er im Gefängnis Regina Coeli in Rom Häftlinge besuchte, also vier Tage vor seinem Tod.
Vorgänger-Papst Franziskus nutzte am häufigsten einen weißen Fiat 500
Vom Vatikan gibt es keine offizielle Stellungnahme dazu, doch italienische Medien spekulieren, dass der Autowechsel endgültig ist. Denn Papst Leo hatte den Passat bereits am Abend seiner Wahl benutzt, als er erstmals die schützenden Mauern des Kirchenstaates für eine erste Begegnung mit Gläubigen verließ.
Als ihm ein kleines Mädchen dabei eine Bibel entgegenstreckte, gab er sein erstes „Autogramm“ als Papst.
Vorbildlich: Leo XVI. ist bei seinem ersten Ausflug angeschnallt
Egal, wo Leo XIV. derzeit auftaucht: Ihm schlägt überall eine Welle der Begeisterung entgegen
Am Samstag hatte der Papst nach einem Treffen mit den in Rom verbliebenen Kardinälen das Marien-Heiligtum in Genazzano rund 50 Kilometer südöstlich von Rom besucht, das von „seinem“ Augustinerorden betreut wird. Die Nachricht von seiner Anwesenheit verbreitete sich wie ein Lauffeuer, der Papst musste zahlreiche Hände schütteln.
Danach kreuzte der Papst-Passat vor der Basilika Santa Maria Maggiore im Zentrum von Rom auf, wo sich das Grab von Papst Franziskus befindet. Dort legte Papst Leo eine weiße Rose nieder.
Leibwächter stehen beim Ein- und Ausstieg des Papstes bereit
Besonderheit: Jedes Auto, in dem der Papst sitzt, trägt das Autokennzeichen SCV 1 (Abkürzung für„ Stato della Città del Vaticano“, Vatikanstadt) und ist besonders gesichert.
Es gibt inzwischen E-Autos im päpstlichen Fuhrpark, darunter einen Mercedes. Die Benziner des Papstes und seiner Mitarbeiter werden mit Sprit der einzigen steuerfreien Tankstelle Italien betankt, die genau zwischen Vatikan-Gästehaus und Petersdom liegt.
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