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HSV: Selke staunt über seinen Tore-Wahnsinn | Sport

HSV: Selke staunt über seinen Tore-Wahnsinn | Sport
Okundu
22 Aralık 2024 - 12:20

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Über kaum einen Transfer wurde im Sommer in Hamburg so kontrovers diskutiert wie über Davie Selke (29, ablösefrei aus Köln). Zur (Saison-)Halbzeit ist klar: Der Torjäger ist neben Daniel Elfadli (27, kam aus Magdeburg) DIE Top-Verpflichtung des HSV.

Selke – vom Streit-Thema zum Volltreffer

Mit seinem Doppelpack gegen Fürth (5:0) schraubte Selke sein Tor-Konto auf zehn.

Er sagt: „Das war ein Ziel, das ich mir gesteckt habe. Ich wollte zum Hinrunden-Ende zweistellig getroffen haben. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch. Dass ich das erreichen kann, ist pure Gnade von Jesus. Es ist für mich ein Wahnsinn, dass das noch geklappt hat.“

Und: „Zweistellig zur Hinrunde, das ist schon was, worauf ich stolz bin.“

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Quelle: Bild

Selke ist in seiner Profi-Karriere auf einem persönlichen Rekord-Kurs. Nur zweimal kam er bislang auf zehn Saison-Treffer. In der Saison 15/16 mit RB Leipzig in der 2. Liga und in der Spielzeit 17/18 mit Hertha BSC in der Bundesliga. Nie waren es mehr.

Beim HSV hat er im Schnitt alle 95 Minuten getroffen. Nur zwei Stürmer, die regelmäßig zum Einsatz kommen, sind diese Saison in der 2. Liga noch gefährlicher: Der verletzte HSV-Star Robert Glatzel (30, Sehnenabriss, trifft alle 61 Minuten) sowie Kaiserslauterns Ragnar Ache (26, alle 91 Minuten).

Nach dem Ausfall von Glatzel (fehlt bis ins Frühjahr) ist Selke die Lebensversicherung in der HSV-Offensive. Der Routinier: „Wir haben nicht nur zwei gute Mittelstürmer, sondern drei. Wir haben auch noch Königsdörffer (bisher sieben Treffer, d. Red.), der eine überragende Hinrunde gespielt hat. Glatzel hat Qualitäten, über die braucht man auch nicht groß zu reden. Darauf freuen wir uns, wenn er wieder zurück ist.“

Und: „Wir haben alle ein Ziel, das ist der Aufstieg. Da braucht man viele gute Stürmer. Die haben wir.“

Aus der Verfolger-Rolle will Selke in der Rückserie angreifen: „28 Punkte (nach der Hinrunde, d. Red.) sind für unseren Anspruch zu wenig. Wir wollten gegen Fürth aber noch mal ein Zeichen setzen, wo wir hinwollen. Das haben wir getan. Wir sind immer noch dran.“

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