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HSV – Steffen Baumgart: „Alles getan, um zu zeigen, wo wir hinwollen“ | Sport

HSV – Steffen Baumgart: „Alles getan, um zu zeigen, wo wir hinwollen“ | Sport
Okundu
01 Eylül 2024 - 5:45

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Sechsmal ist der HSV in der 2. Liga gescheitert. Am Saison-Ende hieß es immer: Bundesliga-Aufstieg verpasst.

Nach dem Boss-Wechsel von Jonas Boldt (42) zu Stefan Kuntz (61) versuchen es die Hamburger im siebten Anlauf mit einer massiven Kader-Attacke.

Obwohl mit Laszlo Benes (26, Union Berlin) sowie Salzburg-Leihgabe Ignace Van Der Brempt (22) nur zwei Stammkräfte den Klub verließen, holten Kuntz und Sportdirektor Claus Costa (40) sieben Neue.

Was sie verbindet: jede Menge Erstliga-Erfahrung. Sechs Profis kommen aus den nationalen Top-Ligen. Zusammen haben sie 1044 Erstliga-Einsätze. Mit dem vorhandenen Personal sorgen sie für den größten Konkurrenz-Kampf, den es in Hamburg in den letzten Jahren gab.

Wird das zum HSV-Trumpf im Aufstiegs-Rennen?

Trainer Steffen Baumgart (52): „Wir haben alles getan, um zu zeigen, wo wir hinwollen. Dazu brauchst du einen Kader, bei dem du immer wieder nachlegen kannst. Das ist ein klares Zeichen.“

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Nach dem 4:1-Sieg gegen Aufsteiger Münster wird beim HSV in der Länderspiel-Pause neu gemischt. Baumgart hat zwei Wochen Zeit, um Last-Minute Einkäufe wie Marco Richter (26, Mainz) oder Lucas Perrin (25, Straßburg) zu integrieren.

Mit den vielen Alternativen wird Hamburg auch für die Gegner unberechenbar. Baumgart hat allerdings intern eine schwere Aufgabe zu bewältigen: Er wird in den nächsten Monaten viele Profis bei Laune halten müssen, die sich mehr Spielzeit ausgerechnet hatten.

Der Chef-Trainer weiß das: „Die Moderation überlege ich mir von Woche zu Woche.“

Gegen Münster brummte bereits Vize-Kapitän Ludovit Reis (24) auf der Bank. Der hatte eigentlich auf einen Wechsel in die erste Liga gezockt, dafür sogar den Berater gewechselt.

Für Levin Öztunali (28, Vertrag bis 2026) reichte es nicht mal mehr zu einem Kader-Platz. Und das, obwohl drei direkte Konkurrenten (Dompé, Jatta, Sahiti) fehlten. Der Seeler-Enkel soll (wie Suhonen, Mikelbrencis, David) den Klub verlassen.

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