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„Ich mag Elon“: Eiszeit zwischen Trump und Musk plötzlich beendet | Politik
28.10.2025 - Salı 11:09
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Washington/Tokio – Wochenlang haben sie sich nichts geschenkt, jetzt gibt’s wieder warme Worte: Donald Trump überraschte auf seiner Asienreise mit versöhnlichen Aussagen über Elon Musk.
Es klang fast wie eine Liebeserklärung, als Trump vor Journalisten schwärmte: „Ich mag Elon. Und ich vermute, ich werde ihn immer mögen. Elon ist gut.“ Er fuhr über den Tech-Milliardär fort: „Er ist ein netter Kerl und er ist wirklich kompetent.“ Die Eiszeit? Offenbar beendet!
„Er hatte eine schlechte Phase, er hatte eine schlechte Zeit“, ordnete der Präsident die heftigen Auseinandersetzungen mit dem Tesla-Chef ein. Und fügte mit beinahe väterlichem Ton hinzu: „Er hatte einen schlechten Moment. Es war ein dummer Moment in seinem Leben.“
Trump und Musk: Erst Freundschaft, dann Zoff
Musk galt als einer der wichtigsten Unterstützer Trumps. Der Tesla-Chef soll mehr als 250 Millionen Dollar in dessen Wahlkampf gesteckt haben. Die Belohnung folgte prompt: Nach dem Wahlsieg wurde Musk zu einem engen Vertrauten des Präsidenten, war regelmäßig im Weißen Haus zu Gast.
Im Frühsommer kam es zum Bruch: Musk wetterte öffentlich gegen ein Haushaltsgesetz der US-Regierung und behauptete, Trump wäre „ohne ihn nie Präsident geworden“. Außerdem behauptete er in einem Post auf X, Trumps Name komme in unter Verschluss gehaltenen Akten über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vor.
Trump reagierte wütend, Musk zog sich zurück – und kündigte kurz darauf sogar die Gründung einer eigenen Partei an. Seitdem beschränkte er sich weitgehend auf politische Kommentare auf seiner Plattform X. Jetzt klingt es, als wolle Trump das Kriegsbeil begraben.
Treffen bei Trauerfeier für Charlie Kirk
Im September kam es dann zu einer kurzen Begegnung der ehemaligen Best Buddys: Bei der Trauerfeier für den getöteten US-Aktivisten Charlie Kirk sah man Trump und Musk freundlich plaudernd. Es soll das erste Mal gewesen sein, dass die beiden seit ihrem Zerwürfnis miteinander gesprochen haben. Seitdem habe man „ab und an ein wenig Kontakt“, sagte Trump jetzt – aber „nichts Großes“.
Ende September kam es bei der Trauerfeier für den Aktivisten Charlie Kirk zu einer kurzen Begegnung
▶︎ Beobachter sehen in Trumps neuen Tönen mehr als nur persönliche Nachsicht. Musk gilt als einflussreiche Stimme unter konservativen Wählern – eine, die Trump mit Blick auf die Kongresswahlen 2026 gut gebrauchen kann. Ob sich die beiden tatsächlich wieder annähern, bleibt offen. Trumps Worte zeigen zumindest: Ganz abgeschrieben hat er seinen einstigen Tech-Vertrauten noch nicht.
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