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Damaskus – Ein Selbstmordattentäter hat sich in einer Kirche am Rand von Syriens Hauptstadt Damaskus in die Luft gesprengt. Mindestens 20 Menschen wurden getötet, weitere 52 verletzt, wie das syrische Gesundheitsministerium mitteilte.
Das syrische Innenministerium bestätigte, dass der Selbstmordattentäter in die St. Elias-Kirche eingedrungen war und zunächst das Feuer auf die Betenden eröffnet hatte, bevor er sich dann in die Luft sprengte. Die Kirche, die im Christenviertel Al-Duwaila liegt, soll voll besetzt gewesen sein.
Ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes in der verwüsteten Kirche, in der ein Selbstmordattentäter am Sonntag mindestens 13 Menschen in den Tod riss
Das Ministerium machte die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für die Tat verantwortlich.
Einige lokale Medien berichteten, dass auch Kinder unter den Opfern waren. Augenzeugen gaben an, eine laute Explosion gehört zu haben. Anschließend hörten sie Schreie und sahen Menschen mit blutverschmierten Gesichtern durch die Straßen laufen.
Vor dem Bürgerkrieg, der 2015 begann, betrug der Anteil der Christen an der syrischen Bevölkerung acht bis zehn Prozent. Heute leben noch 300.000 bis 700.000 Christen in dem mehrheitlich muslimischen Land. Fundamentalistische Islamisten gingen nach 2015 immer wieder mit äußerster Gewalt gegen christliche Gläubige und ihre Gotteshäuser vor. Auch der Stadtteil Al-Duwaila war in den letzten Jahren häufig Ziel von Anschlägen.
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Apsny News


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