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Washington – Donald Trump (79) bringt wegen des möglichen Eingriffs in den Iran-Krieg seine eigenen Unterstützer gegen sich auf. Der US-Präsident steht laut Medienberichten kurz vor einem Angriff.
Das bringt einige Republikaner gegen den Präsidenten auf.
▶︎ Talkmaster Tucker Carlson (56), strammer Republikaner. Er prognostizierte im Podcast „War Room“ von Trumps Ex-Berater Steve Bannon (71) „das Ende des amerikanischen Imperiums“.
▶︎ Trumps Vizepräsident JD Vance (40) warnt vor einem „Dritten Weltkrieg“, wirbt aber trotzdem um „Vertrauen für Trump“.
▶︎ Die Trump-nahe Politikerin Marjorie Taylor Greene (51) sieht sogar persönliche Konsequenzen für Amerikas Ober-Republikaner: Ein Krieg mit dem Iran würde „Trumps Präsidentschaft beenden“.
Sträubt sich zwar gegen den Iran-Kurs seines Präsidenten, bemüht sich aber um Einigkeit im Republikaner-Lager: Vizekanzler JD Vance (40)
Republikaner-Experte: „Es gibt keine Spaltung“
► Der Republikaner-Experte Peter Rough (Hudson Institute) dementiert eine Spaltung in der Partei. „Wenn man sich auf einige Kritiker konzentriert, die in den sozialen Medien gegen das Vorgehen Israels wettern, kann man vielleicht einige Unterschiede feststellen.“
Rough weiter: „In Wahrheit gibt es keine Spaltung unter den Republikanern oder in Trumps Koalition.“ Die Umfragen seien eindeutig: „Trumps Wähler stehen hinter Israel und bevorzugen, dass die USA Jerusalem in der Stunde der Not entschieden unterstützen“, so Rough.
Peter Rough (Hudson Institute) war langjähriger Republikaner-Berater unter George W. Bush
Noch hat Trump für Iran-Intervention breite Unterstützung
Laut einer Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts
Tote US-Soldaten könnten Trump-Präsidentschaft gefährden
► USA-Experte Josef Braml sagt zu BILD: „Ein militärisches Eingreifen gegen den Iran birgt für US-Präsident Trump Risiken. Teheran könnte Amerikaner weltweit bedrohen und die USA in einen potenziell kostspieligen, asymmetrischen Konflikt verwickeln, indem es etwa durch seine Geheimdienste Terroranschläge verübt oder Geiseln nimmt.“
Transatlantik-Experte Josef Braml
Dazu komme ein möglicher Druck auf Energie- und Finanzmärkte durch eine mögliche Iran-Blockade der wichtigen Handelsroute Straße von Hormus. Höhere Ölpreise würden die Inflation „weiter befeuern, die wegen Trumps kurzsichtiger Zollpolitik bereits angeheizt wurde.“ Das hätte für den Präsidenten mit Blick auf die Zwischenwahlen im nächsten Jahr auch einen innenpolitischen Preis.
Zwei Gründe also, durch die Trump das Vertrauen der eigenen Parteigänger und der amerikanischen Bevölkerung verlieren könnte: tote US-Soldaten und wirtschaftlicher Abstieg.
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Apsny News


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