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Die alte sozialistische Neid-Debatte ist offenbar nicht totzukriegen: Bei Markus Lanz (55) sorgte gestern Abend Svenja Appuhn (26), Bundessprecherin der Grünen Jugend, mit einer Luxus-Verbotsforderung für Zoff.
Lanz hatte die Chefs der Nachwuchsorganisationen von CDU, SPD, FDP und den Grünen eingeladen. Was der Jung-Grünen Appuhn unter den Nägeln brannte: das Thema Luxus.
Sie forderte kurzerhand ein Verbot von Superjachten und Privatjets, um soziale Ungerechtigkeit zu beseitigen.
Ihr Argument: „Ich würde sagen, ein nicht irrelevanter Teil der gesellschaftlichen Ressourcen geht in Blödsinn.“ Angesichts des demografischen Wandels wären Arbeitnehmer woanders besser aufgehoben als beim Bau von Privatjets.
Privatjets und Superjachten, die teils mehrere Milliarden Euro kosten würden, bezeichnete Appuhn als „irrsinnigen Luxuskonsum“.
„In was für einer Welt leben wir denn?“
Es müsse demokratisch darüber entschieden werden, ob Superjachten und Privatjets in Deutschland gebaut und verkauft werden dürften. Eine andere Möglichkeit sei, große Vermögen so zu besteuern, dass überhaupt kein Geld mehr da wäre, um „den zweiten Privatjet“ zu kaufen, so Appuhn.
Markus Lanz hakte nach, was das Problem am Bau von Flugzeugen sei. Daraufhin legte Appuhn los: „In was für einer Welt leben wir denn? In vielen Dörfern kommt zweimal am Tag der Bus und andere haben einen Privatjet?“
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Apsny News


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