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Israel: Angriff auf Hisbollah – Mossad testete Pager-Bomben an Puppen! | Politik

Israel: Angriff auf Hisbollah – Mossad testete Pager-Bomben an Puppen! | Politik
Okundu
26 Aralık 2024 - 21:20

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Es war eine beispiellose Geheimdienst-Operation: Der israelische Mossad präparierte Tausende Pager und Walkie-Talkies von Hisbollah-Kämpfern und ließ sie im vergangenen September gezielt explodieren. 37 Gegner tot, 3000 verletzt!

Die pro-iranische Miliz wurde geschwächt und vor den Augen der Welt gedemütigt!

Jetzt geben zwei hochrangige Mossad-Agenten erstmals Einblicke, wie die Israelis den Angriff vorbereiteten, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen.

Kämpfer trugen Bomben jahrelang bei sich

Im Interview mit dem US-Sender CBS enthüllten die inzwischen pensionierten Spione, dass die Operation bereits vor 10 Jahren begonnen habe, als der Mossad für die Hisbollah bestimmte Walkie-Talkies abfing und mit verstecktem Sprengstoff präparierte.

[–>Demnach wussten die Anführer der Miliz im Libanon nicht, dass sie die Elektro-Geräte von ihrem Feind Israel gekauft hatten. Unvorstellbar: Zehn Jahre liefen sie mit tickenden Zeitbomben herum!

Ab 2022 startete dann die zweite Phase: Der Mossad erfuhr, dass die Hisbollah dieses Mal Pager bei einem taiwanesischen Hersteller bestellt hatte. Israel fing die Lieferung ab und begann mit dem Umbau zur tödlichen Hosentaschen-Bombe.

So baute der Mossad die Pager zu Bomben um

► Die Pager mussten vergrößert werden, um Platz für den Sprengstoff zu bieten. Der Mossad testete an Puppen, welche Menge die richtige ist, um nur Kämpfer und keine Umstehenden zu verletzen.

Die Reste eines explodierten Pagers

Die Reste eines explodierten Pagers

Foto: Privat<!–>

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► Die Agenten testeten mehrere Klingeltöne. Grund: Er musste dringend klingen, denn die Hisbollah-Männer sollten die Pager herausholen und kurz vor der Detonation hineinblicken. Ein Plan, der viele Feinde Israels das Augenlicht kostete und schwere Verletzungen an den Händen verursachte.

„Diese Menschen ohne Hände und Augen sind der lebende Beweis dafür, dass man sich nicht mit uns anlegen sollte“, so einer der Israelis im US-TV.

Um umstehende Personen nicht zu verletzten, testeten die Israelis, wie viel Sprengstoff notwendig ist

Um umstehende Personen nicht zu verletzten, testeten die Israelis, wie viel Sprengstoff notwendig ist

Foto: X<!–>

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► Israel manipulierte auch Anzeigen auf YouTube und Bewertungen der Pager, damit sich die Terroristen von den etwas schwereren Geräten täuschen ließen. „Staubdicht, wasserdicht, mit langer Akkulaufzeit“ habe es da geheißen.

► Schließlich arbeitete der Mossad über Scheinfirmen, u. a. in Ungarn, um die taiwanesische Firma Gold Apollo dazu zu bringen, unwissentlich eine Partnerschaft mit dem Geheimdienst einzugehen.

Am Nachmittag startete Israel die Doppel-Attacke

Am 17. September, kurz vor halb vier am Nachmittag, knapp ein Jahr nach dem Terror-Angriff der Hamas auf Israel mit 1100 toten Zivilisten, ließ der Mossad zunächst die Pager explodieren, kurz nachdem er eine angeblich verschlüsselte Nachricht auf die Endgeräte geschickt hatte.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (75) mit Mossad-Chef David Barnea (59, re.)

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (75) mit Mossad-Chef David Barnea (59, r.)

Foto: Kobi Gideon, GPO<!–>

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Einen Tag später, als viele überlebende Hisbollah-Kämpfer bei Beerdigungen oder Milizen-Treffen waren, ließ Israel auch die mit Sprengstoff präparierten Walkie-Talkies detonieren, die die Terroristen als Ersatz für die moderneren Pager herausgeholt hatten.

„Sie müssen versuchen zu erraten, was als Nächstes kommt“

Im TV kündigte einer der Mossad-Agenten weitere spezialisierte Geheimdienst-Operationen an: „Wir sind bereits zum nächsten Thema übergegangen. Und sie müssen versuchen zu erraten, was als Nächstes kommt.“

Ein Agent erklärte großspurig, wie der Mossad seine Operationen angeht: „Wir erschaffen eine fiktive Welt. Wir sind eine globale Produktionsfirma. Wir schreiben das Drehbuch. Wir sind die Regisseure. Wir sind die Produzenten. Wir sind die Hauptdarsteller. Die Welt ist unsere Bühne.“

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