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Tel Aviv – Die israelische Armee hat am Wochenende bis auf Weiteres eine „taktische Pause“ des Militäreinsatzes im Gazastreifen verkündet und damit die Lieferung von Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern ermöglicht.
Die Waffenruhe soll täglich zwischen 10 Uhr morgens und 20 Uhr in Gebieten gelten, in denen die Armee nicht aktiv gekämpft hat. Darunter fallen u. a. die Orte Al-Mawasi, Deir al-Balah und Teile der Stadt Gaza.
Am Grenzübergang Rafah standen am Sonntag auf ägyptischer Seite Lkw mit Hilfsgütern bereit
Laut der israelischen Armee wurden zudem humanitäre Korridore für die sichere Durchfahrt von Konvois mit Hilfsgütern eingerichtet. Erste Hilfsgüter aus Ägypten waren per Lastwagen unterwegs. Außerdem gab es Berichte über Lebensmittellieferungen aus der Luft durch die jordanische Luftwaffe.
WHO warnte vor tödlicher Hungerkrise
Insgesamt 25 Tonnen an Nahrung und anderen Hilfsgütern hätten den Gazastreifen erreicht, teilte das Königreich mit. Hierfür hatten sich die Jordanier das Einverständnis Israels geholt, das den Luftraum über Gaza kontrolliert.
Von Norden kommend, erreichten am Sonntag zahlreiche Lkws mit Mehlsäcken das Kriegsgebiet
Israel reagierte damit auf weltweit wachsende Kritik an seiner Kriegsführung im Palästinensergebiet. Seit der Beendigung einer Waffenruhe im März waren nur wenige Hilfsgüter dorthin gelangt. Die Weltgesundheitsorganisation warnte vor einer „tödlichen Hungerkrise“ unter den rund zwei Millionen Bewohnern des Gazastreifens.
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Apsny News


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