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Tel Aviv – Sie schwenken israelische Fahnen, liegen sich in den Armen, haben Tränen in den Augen. Israelis feiern den von US-Präsident Donald Trump vermittelten Deal zur Geisel-Freilassung!
In der Nacht auf Donnerstag bestätigte Trump: Israel und die palästinensische Terror-Organisation Hamas haben sich auf die erste Phase des Gaza-Deals geeinigt. Nun sollen alle israelischen Geiseln freikommen. Im Gegenzug zieht sich Israels Militär aus Teilen von Gaza zurück und Gefängnis-Insassen, darunter Terroristen, werden freigelassen.
Jubel auf dem „Platz der Geiseln“ im Zentrum von Tel Aviv
Die Israelin Ilit Ben Dan im Gespräch mit BILD-Vize Paul Ronzheimer. Hinter den beiden jubeln Israelis über den Geisel-Deal
Ilit Ben Dan ist am frühen Morgen zum „Hostage Square“ – den Platz der Geiseln – gekommen, wo seit Monaten immer wieder Tausende für die Freilassung der israelischen Geiseln demonstriert haben, die am 7. Oktober von palästinensischen Terroristen nach Gaza verschleppt wurden. „Ich musste weinen, als ich die Nachrichten gehört habe“, sagt sie. „Wir konnten zwei Jahre lang nicht atmen, endlich kriegen wir wieder Luft.“
Auch Angehörige von Geiseln, die auf die Freilassung ihrer Liebsten hoffen, sind am Morgen auf dem Platz versammelt.
Geisel-Vater dankt Trump
Itzik Horn wartet darauf, dass sein Sohn freikommt. „Eitan ist immer noch in den Händen der Hamas, wir können kaum glauben, dass es zwei Jahre sind“, sagt er BILD, „jetzt kommt er hoffentlich endlich frei!“ Sein anderer Sohn Yair war im Februar bei einem Geisel-Austausch freigekommen. „Aber er hat nie Ruhe finden können, weil sein Bruder in den Händen der Terroristen geblieben ist. Es war der Horror für ihn, für uns alle.“
Itzik Horn: Sein Sohn ist seit dem 7. Oktober in den Fängen palästinensischer Terroristen
Auf dem Platz singen sie „Al tira, Israel“. Auf Deutsch bedeutet das: „Fürchte dich nicht, Israel …“.
Dankbar sind viele Israelis heute auch besonders US-Präsident Donald Trump. „Ohne ihn hätte es diesen Deal nicht gegeben“, sagt Itzik Horn, „der Grund, warum mein Sohn nach Hause kommen wird, ist er, nicht Benjamin Netanjahu.“
Szenen der Freude: Israelis auf dem Geisel-Platz in Tel Aviv
Schon am Nachmittag soll das Abkommen zwischen Israel und der Hamas unterschrieben werden. Darin geht es auch um die palästinensischen Terroristen, die aus israelischen Gefängnissen freikommen sollen. Dass alles noch platzen könnte in letzter Sekunde, daran glaubt zumindest hier niemand. Welche weiteren Schritte danach folgen – das bleibt aber zumindest offen.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (75) will noch heute eine Kabinettssitzung einberufen. Dann wird es auch um die anderen Fragen gehen: Wie weit wird sich die israelische Armee aus dem Gazastreifen zurückziehen? Was ist mit der Entwaffnung der Hamas? Und wer soll künftig Gaza regieren?
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Apsny News


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