Israelische Botschaftsmitarbeiter in Washington getötet | Politik

22.05.2025 - Perşembe 06:24

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Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington sind am Mittwochabend gegen 21 Uhr Ortszeit durch Schüsse in der Nähe des jüdischen Museums getötet worden. Das teilte die Polizeichefin der US-Hauptstadt, Pamela Smith, mit. Ein Verdächtiger (30) wurde festgenommen.

Laut dem israelischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, handelt es sich bei den Opfern um einen Mann und eine Frau. Beide hatten eine Veranstaltung im Capitol Jewish Museum besucht. US-Behörden gaben an, dass es sich um ein junges Paar handelt, das kurz vor der Verlobung stand. Polizeichefin Pamela Smith teilte mit, dass „trotz aller lebensrettenden Maßnahmen beide Opfer ihren Verletzungen erlegen“ seien.

Danon bezeichnete die Tat als einen „abscheulichen Akt des antisemitischen Terrorismus“, der sich „außerhalb einer Veranstaltung im Jüdischen Museum in Washington“ ereignet habe.

Die Polizei sicherte den Tatort in Washington

Die Polizei sicherte den Tatort in Washington

Foto: Jonathan Ernst/REUTERS

„Aus nächster Nähe“ erschossen

Die Nachrichtenseite „Jewish Insider“ zitierte einen Augenzeugen, wonach der Schütze ein Kufiya-Tuch getragen habe, das auch als Palästinensertuch bekannt ist. Er soll demnach „Free Palestine“ gerufen haben. Die israelische Nachrichtenseite „Ynet“ zitierte die Sprecherin der israelischen Botschaft in Washington mit der Aussage, dass die Botschaftsmitarbeiter „aus nächster Nähe erschossen wurden“.

Dieses Bild soll laut US-Medien die Festnahme des Täters zeigen. Laut Polizei handelt es sich bei dem Mann, der zwei Menschen erschoss, um Elias Rodriguez (30) aus Chicago

Dieses Bild soll laut US-Medien die Festnahme des Täters zeigen. Laut Polizei handelt es sich bei dem Mann, der zwei Menschen erschoss, um Elias Rodriguez (30) aus Chicago

Foto: X

Polizeichefin Pamela Smith sagte laut „Times of Israel“: „Vor der Schießerei wurde ein Verdächtiger beobachtet, der vor dem Museum auf und ab ging. Dann soll er das Feuer auf eine Gruppe von vier Personen eröffnet und dabei einen Mann und eine Frau getötet haben. Der Verdächtige skandierte in Gewahrsam ‚Freies, freies Palästina‘.“ Es soll sich bei dem Verdächtigen um Elias Rodriguez, einen 30-jährigen Mann aus Chicago handeln, so Smith. Er soll keine Komplizen und alleine gehandelt haben.

Ein Mann mit israelischer Flagge vor dem abgesperrten Tatort

Ein Mann mit israelischer Flagge vor dem abgesperrten Tatort

Foto: EPA

Schütze soll sich als Augenzeuge ausgegeben haben

Wie „CNN“ berichtet, soll sich der Schütze am Tatort als Augenzeuge ausgegeben und über zehn Minuten auf das Eintreffen der Polizei gewartet haben. Das berichtet der Nachrichtensender unter Berufung auf eine Augenzeugin. Laut der Zeugin soll er sich beim Eintreffen der Polizei „unberechenbar“ verhalten haben und schließlich zu den Beamten gesagt haben: „Ich habe es getan, ich habe es für Gaza getan. Freies Palästina!“ Eine weitere Augenzeugin sagte laut „Jewish Insider“ der Mann habe nach der Tat desorientiert und panisch gewirkt, vor sich hin gemurmelt und Passanten aufgefordert, die Polizei zu rufen.

Das Capitol Jewish Museum in Washington

Das Capitol Jewish Museum in Washington

Foto: The Washington Post via Getty Images

Trump: Morde müssen ein Ende haben

Der US-Präsident Donald Trump äußerte sich auf „Truth Social“: „Diese schrecklichen Morde in Washington, D.C., die offensichtlich auf Antisemitismus beruhen, müssen jetzt ein Ende haben! Hass und Radikalismus haben in den USA keinen Platz. Mein herzliches Beileid an die Familien der Opfer. Es ist so traurig, dass so etwas passieren kann! Gott segne euch alle!“

Der israelische Präsident Isaac Herzog bezeichnete die Morde als „verabscheuungswürdigen antisemitischen Terroranschlag“ und fügte hinzu, Israel stehe an der Seite der jüdischen Gemeinde in den USA.

Israels Botschafter Danon schreibt bei X: „Wir sind zuversichtlich, dass die US-Behörden energische Maßnahmen gegen die Verantwortlichen für diese kriminelle Tat ergreifen werden. Israel wird weiterhin entschlossen handeln, um seine Bürger und Vertreter – überall auf der Welt – zu schützen.“

Tragisch: Der Mann, der gemeinsam mit seiner Freundin erschossen wurde, kaufte ihr erst vergangene Woche einen Ring, um ihr nächste Woche in Jerusalem einen Heiratsantrag zu machen. Das teilte Yechiel Leiter mit, der israelische Botschafter in den USA.

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